Diese Sender haben beim Radiopreis abgesahnt

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Die als beste Moderatorin ausgezeichnete Sabine Heinrich vom Sender WDR/1Live küsst am Donnerstag in Hamburg nach der Verleihung des Deutschen Radiopreises auf der Buehne ihren Preis.

Hamburg - Bei einer Gala in Hamburg haben öffentlich-rechtliche und private Hörfunksender zum zweiten Mal den Deutschen Radiopreis verliehen. Wer die Trophäen absahnte und welche prominenten Gäste für Stimmung sorgten:

Geht ins Ohr, bleibt im Kopf: Begleitet von prominenten Musikern wie den Söhnen Mannheims oder Roxette sind in Hamburg am Donnerstagabend die Deutschen Radiopreise 2011 verliehen worden. Öffentlich-rechtliche und private Hörfunksender ehrten die besten Radiomacher und Hörfunkproduktionen in zehn Kategorien, darunter die “Beste Reportage“, die “Beste Morgensendung“ oder das “Beste Interview“. Vor einem Jahr hatte die Auszeichnung Premiere gefeiert.

“Eine Welt ohne Radio ist für mich eine Welt, in der der Ton ausgefallen ist“, sagte Laudator Giovanni di Lorenzo. Der Chefredakteur der Wochenzeitung “Die Zeit“ und Talkshow-Moderator zeichnete zu Beginn der Veranstaltung die “NDR Info“-Reportage “Enis wünscht sich ein Schreibpult“ von Katrin Erdmann aus.

Das waren die Gäste und Preisträger des Deutschen Radiopreises

Die Band Frida Gold mit ihrer Sängerin Alina Süggeler war ebenfalls zu Gast. © dpa
Die Band Roxette, hier der Sänger Per Gessle, trat beim Deutschen Radiopreis auf. © dpa
Cosma Shiva Hagen hat als Laudatorin einen Preis übergeben. © dpa
Große Prominenz bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises in Hamburg: "Dallas"-Schauspieler Larry Hagman. © dpa
Gern gesehene Gäste: Der Moderator Steffen Hallaschka mit seiner Frau Anne-Katrin. © dpa
Die Schauspielerin Desiree Nosbusch posiert auf dem roten Teppich. © dpa
Die Moderatorin Charlotte Karlinder war beim Deutschen Radiopreis zu Gast. © dpa
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz konnte sich das Event in seiner Stadt nicht entgehen lassen. © dpa
Moderatorin Barbara Schöneberger sorgte während der Verleihung für gute Laune. © dpa
Neben Herbert Grönemeyer (rechts) lief auch der Sänger James Blunt über den roten Teppich. © dpa
Barbara Schöneberger führte als Moderatorin auf der imposanten Bühne durch die Verleihung. © dpa
Sabine Heinrich vom Sender WDR 1LIVE wurde als Beste Moderatorin ausgezeichnet. Ihr Kollege, der Sportreporter Manfred Breuckmann, erhielt den Sonderpreis des Beirats. © dpa
Michael Wirbitzky (links) und Sascha Zeus vom Sender SWR3 sind die Preisträger in der Kategorie Beste Morgensendung. © dpa
Andreas Altenburg (links) und Harald Wehmeier vom Sender NDR2 sind die Preisträger in der Kategorie Beste Comedy. © dpa
Die Moderatorin Barbara Schöneberger (rechts) posiert mit der Travestie-Künstlerin Olivia Jones. © dpa
Herbert Grönemeyer trat nicht nur mit zwei Songs auf. Ihm wurde auch der Sonderpreis des Beirats verliehen.  © dpa
Volker Haidt vom Sender radio SAW wurde in der Kategorie Bester Moderator ausgezeichnet. © dpa
Larry Hagman (links) scherzt nach der Verleihung mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz. © dpa

Insgesamt setzten sich die öffentlich-rechtlichen Bewerber in sechs Kategorien durch. Doch auch private Sender durften sich über Auszeichnungen freuen: So gewann das Fußball-Radio “90elf“ in der Kategorie “Beste Innovation“, der erste Preis in der Wertung “Beste Höreraktion“ ging an “planet radio“ aus Hessen.

Rund 900 Gäste hatten bei der Gala Platz genommen, unter ihnen der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), Sänger Xavier Naidoo oder der ehemalige Fußball-Funktionär Reiner Calmund. Laudatoren wie Schauspielerin Cosma Shiva Hagen berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Alltagsmedium, ob “unter der Dusche“ oder “im Auto auf dem Weg zur Arbeit“. Zwischendurch liebäugelte Moderatorin Barbara Schöneberger mit einem Wechsel vom Fernsehen ins Radio.

Den Sonderpreis des Beirats erhielt der Sportreporter Manfred Breuckmann, der seine anschließende Danksagung bei laufender Stoppuhr auf den Punkt genau nach einer Minute abschloss. Ein zweiter Sonderpreis ging an Sänger Herbert Grönemeyer, der mit zwei Songs für den Abschluss der Veranstaltung sorgte. “Er hat über Jahre hinweg den Sound des Radios bestimmt“, sagte Laudator Peter Lohmeyer.

Bei der Verleihung der undotierten Auszeichnungen konnten die Hörer ihren vertrauten Radiostimmen erstmals auch ein Gesicht zuordnen: Sechs dritte TV-Programme strahlten die diesjährige Verleihung am Abend oder in der Nacht zeitversetzt aus. Hinzu kommen rund 50 öffentlich-rechtliche und private Radiosender.

Die Jury des Grimme-Instituts hatte im Vorfeld aus 265 Produktionen von 135 Sendern die jeweils drei besten Bewerber nominiert. Bei der Preisverleihung im vergangenen Jahr hatten sich die Radiosender noch mit knapp 330 Beiträgen beworben. “Die Qualität ist gewachsen, die Quantität ein bisschen zurückgegangen“, sagte Joachim Knuth, NDR Programmdirektor Hörfunk.

dpa

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