Die halbe Wahrheit im TV

Lombardis: Diese entscheidenden Details hat RTL II verschwiegen

Köln - In drei Folgen „Sarah & Pietro - Die ganze Wahrheit“ hat RTL II die Trennungsgeschichte des Musikerpärchens aufgearbeitet. Doch viele Fragen blieben unbeantwortet.

Drei Folgen „Die ganze Wahrheit“ - und trotzdem sind noch so viele Fragen offen. Tränen sind geflossen, besonders bei Sarah Lombardi. Doch ständig hörte man die gleichen Sätze aus ihrem Mund: „Ich fühlte mich alleine gelassen“, „ich habe Fehler gemacht“ und natürlich „wir müssen darum kämpfen“. 

Urlaub und Ausflug mit Michal T.

Doch die neuesten Details zum Liebesleben der 24-Jährigen zeigen, dass sie wohl schon lange aufgehört hat zu kämpfen: Nicht nur, dass sie jetzt schon mit ihrem angeblichen Ex-Freund Michal T. und Sohnemann Alessio über einen Weihnachtsmarkt schlendert; sie soll auch mit ihrer Affäre auf Kreta gewesen sein, bereits kurz nach der Trennung von Pietro. Doch in keiner der drei Doku-Folgen auf RTL II war davon je die Rede. Michal T. selbst betonte auf Facebook: „Wir lieben uns und daran wird auch keine Trennungsshow etwas ändern.“

Wann war die Trennung?

Zudem stellt sich die Frage, seit wann Sarah und Pietro denn eigentlich schon getrennt sind? Offiziell sind die beiden seit dem 26. Oktober nicht mehr zusammen. Doch ein Facebook-Foto vom 27. September lässt vermuten, dass die Sendung über „Die ganze Wahrheit“ schon vorher gedreht wurde. Das Paar trägt darauf die gleichen Klamotten wie in der Trennungsshow.

Auch wurde nie die Frage wirklich geklärt, wieso sich Sarah in die Arme ihres Ex-Freundes gestürzt hat und ihren Ehemann betrog. In den Interviews rechtfertigte sie die Affäre mit den Worten: „Ich fühlte mich alleine gelassen. Ich bin ein Mensch, der sehr viel Liebe braucht. Immer musste ich sagen, wo‘s lang geht.“ 

Aber war das wirklich der Grund für ihren Seitensprung? In der ersten Folge der Trennungssoap meinte Pietro: „Sex ist nicht das Wichtigste in der Beziehung, wichtiger sind mir Nähe und Liebe. Ist jetzt nicht so, dass wir das ganze Jahr seit Alessios Geburt nichts hatten oder so. Aber es war schon alles irgendwie anders.“ Schnell wurden Stimmen laut, die den fehlenden Sex als wahren Trennungsgrund ausgemacht haben wollten.

Wie geht es Alessio?

Und wie steht es um Alessio? Immer wieder betonten beide: „Hauptsache Alessio geht's gut!“ Doch wie es in dem kleinen Mann wirklich aussieht, darüber scheinen sie sich wohl nicht so viele Gedanken gemacht zu haben. Die Bunte hat nun zu diesem Thema den Diplom-Psychologen Rolf Schmiel befragt, und der sagt ganz klar: „Das ist Quatsch! Alessio kann es gar nicht gut gehen, wenn es den Eltern schlecht geht.“ Zudem rät er dem Paar, die Trennung nicht unnötig in die Länge zu ziehen - wie mit einer eigenen Trennungsshow geschehen. „Wenn man es zynisch formulieren wollen würde, ist das der perfekte Zeitpunkt, um sich voneinander zu trennen, um dem Kind den geringsten Schaden zuzufügen“, meint Schmiel.

Patrick Steinke

Rubriklistenbild: © Facebook

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.