Domingo: Oper ist wie Olympia

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Opernstar Placido Domingo

Madrid - Der spanische Opernstar Placido Domingo erkennt beim Singen Ähnlichkeiten zu Sportarten der Olympischen Spiele. Denn ohne eine bestimmte Komponente funktioniert beides nicht.

Egal wie gut ein Sänger sei, wenn er in der Oper oder in einem Konzert auftrete, arbeite er wie ein Sportler in einem Team aus vielen Künstlern, sagte Domingo dem ZDF im Vorfeld von “Domingos Olympischer Gala“ in London, die am 29. Juli (22.00 Uhr) im Zweiten zu sehen ist.

Jeder Einzelne müsse der Musik verpflichtet sein und dürfe sich nicht auf den individuellen Erfolg fixieren. Musiker könnten von den Sportlern der Olympischen Spiele viel lernen, sagte er. Ohne Team-Geist könnten Musiker und auch Sportler nur wenig erreichen. Opernsingen sei außerdem körperlich sehr anstrengend. Die Sänger müssten sich daher, wie Sportler, körperlich fit halten und ihre Stimme pflegen.

Bei “Domingos Olympischer Gala“ tritt Domingo zusammen mit Künstlern auf, die einst den Gesangswettbewerb “Operalia“ gewonnen hatten. Die Tenöre Rolando Villazón und Joseph Calleja, die Mezzosopranistin Joyce DiDonato und der Bassbariton Erwin Schrott sind heute bekannte Sänger. Auf dem Programm des musikalischen Wettstreits stehen bekannte Opernarien und Duette von Bizet bis Puccini und von Verdi bis Wagner.

“Ich liebe Fußballspielen“

Domingos Lieblingssportart ist Fußball. “Ich liebe Fußballspielen und schaue es auch gerne im Fernsehen und im Stadion“, sagte der 71-Jährige. Außerdem sei er ein großer Formel-1-Fan.

Neben “Domingos Olympischer Gala“ überträgt das ZDF ein weiteres Opernprogramm. Am 2. August (22.15 Uhr) steht Giacomo Puccinis “La Bohème“ von den Salzburger Festspielen auf dem Programm des Senders. In den Hauptrollen sind Anna Nebtrebko und der polnische Tenor Piotr Beczala als Mimi und Rodolfo zu erleben. Beide Opernprogramme werden von Moderatorin Nina Eichinger präsentiert.

dapd

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