No Doubt: Comeback mit neuem Album

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Nach 15 Jahren meldet sich die Band No Doubt wieder zurück.

New York - 15 Jahre haben No Doubt gebraucht, um nach einem Liebesdrama innerhalb der Band um Gwen Stefani wieder zusammenzufinden. Doch "Don't Speak" soll nicht ihr letzter Hit bleiben.

Liebeskummer brachte der US-Popband No Doubt einst den ganz großen Erfolg - die nach der zerbrochenen Beziehung entstandene Freundschaft soll ihn jetzt wieder zurückholen. Tieftraurig nach der Trennung von Band-Kollege Tony Kanal hatte Frontfrau Gwen Stefani in den 90er Jahren die Ballade „Don't Speak“ geschrieben. Unglücklich Verliebte weltweit ließen sich von Stefanis schluchzender Stimme und dem einfühlsamen Text („Don't tell me cause it hurts“) trösten - und staunten, weil Stefani und Kanal trotz ihrer Trennung scheinbar einträchtig gemeinsam auf der Bühne stehen konnten. „Don't Speak“ verkaufte sich millionenfach, platzierte sich in vielen Ländern hoch in die Charts und wurde zum Riesenerfolg.

Mehr als 15 Jahre später haben sich Stefani und Kanal, die nach eigener Aussage inzwischen dicke Freunde sind, wieder zusammengetan - als Songschreiber. Gemeinsam wollen sie ihre Band, um die es in den vergangenen Jahren ruhig geworden ist, zurück auf die Erfolgsspur führen.

„In der Regel sah das so aus, dass Gwen mir zunächst erzählt hat, wie es ihr geht, was sie so bewegt, und dann haben wir gemeinsam versucht, diese Gefühle auf ganz konkrete Themenideen herunterzukochen“, sagt Kanal. „Echt entspannt“ sei das gewesen, ergänzt Stefani. „Genau das, was ich gebraucht habe.“

Diese Promis könnten Doppelgänger sein

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Diese beiden Hollywood-Schauspieler könnten Zwillinge sein: Jeffrey Dean-Morgan (bekannt aus der US-Serie "Grey's Anatomy" oder "P.S. Ich liebe Dich") und Javier Bardem ("Eat, Pray, Love", "No Country for Old Men", rechts) © dpa/ap
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Nein, das ist nicht die Schwester von US-Politikerin Sarah Palin (l.). Schauspielerin und Autorin Tina Fey sieht der ehemalige Gouverneurin von Alaska jedoch sehr ähnlich. © dpa/ap
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Schauspieler Joseph Gordon-Levitt (bekannt aus dem Kinofilm "Inception") erinnert viele an den im Jahr 2008 verstorbenen Schauspieler Heath Ledger (l.).  © dpa/ap
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Verblüffend ähnlich sehen sich auch Schauspielerin Brigitte Bardot und Model Claudia Schiffer. © dpa/ap
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Nicht nur die roten Haare erinnern bei Schauspielerin Amy Adams ("Verwünscht", "Julie & Julia") an Nicole Kidman (l.). © dpa/ap
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In der US-Serie "Grey's Anatomy" ist Patrick Dempsey (l.) der begehrte Arzt McDreamy. Der französische Schauspieler Guillaume Canet (bekannt aus "The Beach" oder "Last Night") macht dem Frauenschwarm allerdings Konkurrenz. © dpa/ap
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Auch Schauspielerin Jessica Biel ("Next", "A-Tem") hat eine heimliche Doppelgängerin: Michelle Monaghan ("Mr. & Mrs. Smith", "Verliebt in die Braut"). © dpa/ap
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Auch Männer und Frauen können als Doppelgänger durchgehen. Torwart-Legende Oliver Kahn (r.) und die deutsche Curlerin Andrea Schöpp. © dpa/ap
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Solch strahlende Augen gibt es nicht oft. Bei Schauspielerin Cameron Diaz (r., "Verrückt nach Mary", "Drei Engel für Charlie") und Model Helena Christensen sind diese Augen das Markenzeichen. © dpa/ap
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Auch die beiden Schauspielerinnen Marion Cotillard ("Inception") und Emily Blunt ("Der Teufel trägt Prada") sehen sich sehr ähnlich. © dpa/ap
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Die dunklen Rehaugen sorgen für die Ähnlichkeit zwischen Desperate-Housewives-Schauspielerin Teri Hatcher auch bekannt aus ("James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie") und dem italienischen Model Elisabetta Canalis. © dpa/ap
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Und noch ein Desperate-Housewife hat eine Doppelgängerin: Felicity Huffman (l.) und Sängerin Sheryl Crow. © dpa/ap
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Auch diese beiden Männer sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Der brasilianische Fußballtrainer Luiz Felipe Scolari und der US-Schauspieler Gene Hackman (r.). © dpa/ap
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Weil Jessica Schwarz der unvergesslichen Romy Schneider ("Sissi") wie aus dem Gesicht geschnitten ist, spielte sie im Jahr 2009 die Film-Diva in einer TV-Verfilmung. © dpa/ap
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Nicht nur Hollywood hat Schönheiten wie Catherine Zeta-Jones zu bieten. Mariella Ahrens könnte als Doppelgängerin der US-Schauspielerin arbeiten. © dpa/ap
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Das kanadische Fotomodell Linda Evangelista hat verblüffende Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Milla Jovovich ("Das fünfte Element", "Resident Evil") © dpa/ap
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Die Ähnlichkeit zwischen den beiden Schauspielerinnen Keira Knightley und Natalie Portman ist nicht zu übersehen. © dpa/ap
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Diese beiden Damen sind nicht nur beide spanische Schaupielerinnen. Penélope Cruz (r.) und Paz Vega sind auch äußerlich kaum zu unterscheiden. © dpa/ap
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Und auch diese zwei Schönheiten sind sich wie aus dem Gesicht geschnitten: Sängerin Nicole Scherzinger ("Pussycat Dolls") und das US-It-Girl Kim Kardashian (r.) © dpa/ap
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Bezaubernd verrückt sind beide und auch äußerlich gibt es Ähnlichkeiten. Grandprix-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut und Schauspielerin Nora Tschirner ("Keinohrhasen"). © dpa/ap
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Hollywood-Schauspieler Owen Wilson ("Starsky & Hutch", "Die Hochzeits-Crasher") und Nationaltorwart René Adler. © getty/dpa
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Auch Sänger Bruce Springsteen (r.) hat einen Doppelgänger aus der Fußballwelt. Der italienische Kicker Alssandro Del Piero sieht dem Rockstar verblüffend ähnlich. © dpa/ap
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Hat Popstar Shakira eine Zwillingsschwester? Das nicht, aber auch Mexiko hat eine heiße Sängerin: Paulina Rubio. © dpa/ap
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Die britische Schauspielerin Rachel Weisz ("About a Boy", "Die Mumie") könnte die Tochter von Brooke Shields ("Die blaue Lagune", "Lipstick Jungle") sein. © dpa/ap
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Schauspieler Robert Redford hatte in seinen jungen Jahren verblüffende Ähnlichkeit mit Frauenschwarm Brad Pitt. © dpa/ap
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Beide Topmodel und beide haben mit ihrer Schönheit schon Leonardo di Caprio den Kopf verdreht: Bar Rafaeli und Gisele Bündchen. © dpa/ap
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Auch Pop-Star Justin Timberlake und Schauspieler Ryan Phillippe ("Eiskalte Engel") sehen sich sehr ähnlich. © dpa/ap
Tennisprofi Nicolai Davydenko hat nicht nur wegen der hohen Stirn eine gewisse Ähnlichkeit mit Bayern-Star Arjen Robben. © ap/sam
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Fussballer Marco Reus und Sängerin/ Schauspielerin Miley Cyrus, wobei letztere ihre Frisur auch mal gerne radikal ändert © dpa

Aus der Zusammenarbeit entstand „Push and Shove“ (Drücken und Drängeln), das an diesem Freitag (21. September) in Deutschland erscheinende lang erwartete Album der Popband. Darauf sind elf neue Lieder, zwei Akustik- und zwei Remix-Versionen.

Das bislang letzte Studioalbum „Rock Steady“, das nie an den Erfolg von „Tragic Kingdom“ mit Hits wie „Don't Speak“ und „Just A Girl“ anschließen konnte, ist inzwischen mehr als zehn Jahre alt - aber „Push and Shove“ klingt, als wären No Doubt nie weg gewesen.

Stefanis charakteristische Stimme mit dem enorm hohen Wiedererkennungswert prägt das Album und lässt es sofort vertraut wirken. Musikalisch hat die Band ihre Ska- und Rock-Wurzeln mit modernen Einflüssen kombiniert und ein poppiges Party-Album mit eingängigen Melodien („Heaven“), fröhlichen Beats („Looking Hot“) und einigen wenigen ruhigen Unterbrechungen („Easy“) geschaffen.

„Es ist ein Album geworden, auf das wir alle wahnsinnig stolz sind“, sagt Gitarrist Tom Dumont. „Ich bin extrem froh darüber, dass wir uns wirklich Zeit gelassen und alles darangesetzt haben, dass nur die besten Ideen es auf die Platte schaffen.“

Die schlechtesten Vorbilder für Kinder

Auf Platz 10 landet - wer hätte das gedacht - Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das hört sie bestimmt nicht gerne... © dpa
Auch Boris "Bobberle" Becker schafft es in die TopTen: Für ihn gibt es Platz 9. © dpa
Skandalnudel und US-Soulsängerin Amy Winehouse († 2011) beansprucht für sich Platz 8. © dpa
Platz 7 gibt es für Moderator und Lästerkönig Oliver Pocher. © dpa
Die Rockband Tokio Hotel landet auf Platz 6. © dpa
Ob es an der Maske liegt? Skandalrapper Sido bekommt Platz 5. © dpa
Der brave Anzug täuscht: Rapper-Kollege Bushido schafft es sogar auf Platz 4. © dpa
Hotelerbin Paris Hilton kommt sogar aufs Treppchen: Sie landet auf Platz 3. © dpa
Die Silbermedaille im Kampf um die schlechtesten Vorbilder kassiert US-Popsängerin Britney Spears mit Platz 2. © dpa
Unbestritten das schlechteste Vorbild Deutschlands: Moderator und "Deutschland sucht den Superstar"-Juror Dieter Bohlen darf sich über Platz 1 freuen. Herzlichen Glückwunsch! © dpa

Eine richtige Auszeit seien die zehn Jahre seit dem letzten Album allerdings nicht gewesen, ergänzt Schlagzeuger Adrian Young. „Jeder von uns hat während dieser Zeit unglaublich viele andere Sachen gemacht.“ Allein Sängerin Stefani beispielsweise heiratete, bekam zwei Söhne, startete eine Solokarriere und wurde mit mehreren umjubelten Designer-Linien zur Mode-Ikone.

Jetzt stehe aber endlich einmal wieder das an, was sie beruflich am liebsten mache, sagt die 42-Jährige: auf Tour gehen. „Im Grunde genommen sind wir eine Live-Band. Das waren wir schon immer. Neue Songs zu schreiben ist jedes Mal die große Herausforderung, doch die Stücke danach live spielen zu können ist quasi die Belohnung dafür.“

dpa

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