Charity-Event

"Dreamball"-Gala gedenkt verstorbener Miriam Pielhau

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Moderatorin Sylvie Meis war die Schirmherrin der Charity-Gala.

Berlin - Beim "Dreamball" in Berlin wird Geld für krebskranke Frauen gesammelt. Besonders schmerzlich vermisst wurde Miriam Pielhau, die in diesem Jahr den Kampf gegen den Krebs verloren hat.

Barbara Schöneberger modererierte den "Dreamball".

Die Gäste der Charity-Gala "Dreamball" in Berlin haben der verstorbenen Moderatorin Miriam Pielhau gedacht. "Miriam ist trotzdem Teil dieses Abends - und das soll auch so sein", sagte Barbara Schöneberger (42), die am Donnerstagabend durch die Veranstaltung führte, der "Bild".

Schirmherrin Sylvie Meis (38) sagte dem Blatt zufolge, sie könne nicht glauben, dass ihre Freundin in diesem Jahr nicht dabei sei. "Aber wir dürfen trotzdem nicht aufhören zu kämpfen: Miriam hätte gewollt, dass ich das heute sage. Sie hat den Kampf leider verloren."

Brustkrebs: Diese Stars sind betroffen

Brustkrebs Stars
Anastacia (44) traf es besonders hart. Nachdem die Sängerin bereits im Jahr 2003 gegen den Brustkrebs gekämpft hatte, kam Anfang 2013 die zweite Schock-Diagnose: Die Krankheit ist zurückgekehrt. © dpa
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Im Sommer 2008 wurde bei Christina Applegate (41) Brustkrebs diagnostiziert. Die Schauspielerin entschied sich für eine Entfernung beider Brüste. Heute gilt sie als geheilt. © dpa
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In den 1980er Jahren gewann Brigitte Bardot (78), französisches Model und Schauspielerin, den Kampf gegen den Brustkrebs. © dpa
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Kathy Bates (64) kämpfte 2003 gegen Eierstockkrebs. Als 2012 erneut Krebs diagnostiziert wurde, unterzog sie sich einer Brustamputation. © dpa
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Anfang 2006 erhielt auch Sheryl Crow (51) die Diagnose Brustkrebs. Sie konnte die Krankheit besiegen. © dpa
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Einen langen Kampf musste Bette Davis (1908-1989) durchstehen. Die Schauspielerin erkrankte 1983 an Brustkrebs, erlitt kurz darauf einen Schlaganfall und starb schließlich nach sechs Jahren Leid. © dpa
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Jane Fonda (75) besiegte die tückische Krankheit im Jahr 2010. Die Schauspielerin sieht heute blendend aus. © dpa
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Betty Ford (1918-2011), Ehefrau des ehemailigen US-Präsidenten Gerald Ford, entschied sich im Jahr 1974 für eine Mastektomie (Brustamputation). Nachdem sie längere Zeit an Alkoholismus litt, gründete sie das Betty Ford Center, eine bekannte Entzugsklinik in Kalifornien. © dpa
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Weil ihre Mutter dem Brustkrebs erlag, besteht bei Angelina Jolie (37) ein erhöhtes Risiko. Im Jahr 2013 ließ sie sich deshalb beide Brüste amputieren. Mit dieser Entscheidung wollte sie ihren Kindern die Angst nehmen, sie eines Tages an den Krebs zu verlieren. © dpa
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Hildegard Knef (1925-2002), eine der ganz großen deutschen Schauspielerinnen, konnte den Brustkrebs besiegen. © dpa
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Bei Kylie Minogue (44) wurde im Jahr 2005 Brustkrebs diagnostiziert. Die Sängerin wurde geheilt. MIt ihrer Erkrankung startete der sogenannte "Kylie-Effekt": 40% mehr Frauen als üblich meldeten sich zu einer Mammografie an. © dpa
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Olivia Newton-John (64) erhielt die Schock-Diagnose im Jahr 1992. Die "sandy" aus dem Kultfilm "Grease" verarbeitete das Erlebte auf ihrem Album "Gaia - One Woman's Journey". © dpa
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Cynthia Nixon (47) konnte den Brustkrebs im Jahr 2006 besiegen. © dpa
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Sharon Osbourne (60) erkrankte im Jahr 2002 an Darmkrebs. Aus Angst davor, auch noch eine Brustkrebs-Diagnose zu erhalten, ließ sie sich beide Brüste entfernen. © dpa
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Miriam Pielhau (38) konnte den Brustkrebs im Jahr 2008 besiegen. Sie verarbeitete die schwere Zeit in ihrem Buch "Fremdkörper". Die Moderatorin brachte im Mai 2012 eine Tochter zur Welt. © dpa
Brustkrebs Stars
Im Jahr 2009 kämpfte Sylvie van der Vaart (35) gegen den Brustkrebs. Nach der erfolgreichen Chemotherapie trug die beliebte Moderatorin eine Zeit lang ihre Haare kurz. © dpa

Pielhau war im Juli im Alter von 41 Jahren nach einer Krebserkrankung gestorben. Sie war regelmäßig zu Gast beim "Dreamball", auf dem Spenden für krebskranke Frauen gesammelt werden. In diesem Jahr kamen nach Angaben des Veranstalters DKMS Life 850 000 Euro zusammen, die an ein Patientinnenprogramm gehen.

Sylvie Meis: Tränen bei Dreamball-Rede

dpa

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