Dschungelcamp: Melanie Müller ist Königin der Kakerlaken

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Vom Pornosternchen zur Dschungelkönigin - was für eine Karriere! Die 25-jährige Melanie Müller hat es geschafft. Im großen Finale von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ setzte sie sich am Samstagabend gegen die als Favoritin gehandelte Larissa Marolt durch.

Als Belohnung durfte sich „Melanie Mäusekind die Erste“ vom gewohnt bissig kommentierenden Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwig krönen lassen. „Alter, ich glaub’ es gerade nicht. Das kann doch nicht sein“, stammelte die neue Regentin auf dem Bambusthron im Endorphinüberschuss. „Alter, ich dreh durch.“

Mit der Verkündung der Zuschauerentscheidung endete eine Staffel, wie sie sich RTL nicht schöner hätte zusammen casten können. Auch das Finale bot wieder alles, was seichte Unterhaltung so braucht: Das nervende Naivchen (Larissa), den verständnisvollen Küchenpsychologen (Jochen) und die zeigefreudige Amazone (Melanie). In der Spitze sahen bis zu 9,56 Millionen Zuschauer die Livesendung aus Australien (der Marktanteil bei den 14- bis 59-Jährigen lag damit bei herausragenden 42,0 Prozent), in der sich die drei Finalisten rein gar nichts schenkten.

„Alter, ich glaub’ es gerade nicht“

Um keinen Zweifel daran aufkommen zu lassen, wer „die größten Eier im Camp“ hat, bewies Melanie in ihrer sechsten Dschungelprüfung „Nervenstärke“: Die ehemalige Bachelor-Gespielin musste ihren Arm in verschiedene Röhren stecken, an deren Ende es jeweils einen Stern zu ertasten galt. Der wurde von mehr oder weniger friedfertigen Tierchen bewacht oder musste einer Menschenhand abgerungen werden. Letztere gehörte Nachwuchs-Ranger „Junior“, der einmal kräftig am Handgelenk zupackte.

Auch die beiden übrigen Finalisten schlugen sich wacker: Der spätere Drittplatzierte Jochen Bendel schlemmte sich durch ein Fünf-Gänge-Ekel-Menü („Kann ich vielleicht ‘nen Zahnstocher? Mir hängt das Arschloch in den Zähnen“), während Model Larissa Marolt ihren Kopf fünf Minuten lang in einen Plexiglas-Würfel voller Wasser und Getier hielt und durch einen Schnorchel atmete („Es war Hooo-rrror!“).

Mit Champagner statt Straußenblut wird auch die Senderführung nach dem Finale anstoßen. Mit der achten Staffel fuhr RTL Rekorde in Serie ein - die Fortsetzung des Ekel-Formats im nächsten Jahr ist längst beschlossene Sache. „Bunkt“, wie Larissa nun sagen würde.

Von Emily Spanel

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