Ehemalige First Lady Betty Ford ist tot

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Die ehemalige First Lady Betty Ford ist am Freitag im Alter von 93 Jahren gestorben

Detroit - Die ehemalige First Lady Betty Ford ist am Freitag im Alter von 93 Jahren gestorben. Sie war die Witwe des früheren US-Präsidenten Gerald Ford. Die genaue Todesursache war zunächst nicht bekannt.

Wie die Familie auf der Internetseite der Gerald-Ford-Präsidentenbibliothek mitteilte, starb die 93-Jährige am Freitagabend in einem Krankenhaus im kalifornischen Rancho Mirage. Die Witwe des früheren US-Präsidenten Gerald Ford war unter anderem durch ihren öffentlichen Kampf gegen ihre Tabletten- und Alkoholsucht bekannt geworden. In dem von ihr mitgegründeten Betty Ford Center sind seither mehr als 90.000 Menschen wegen Drogenproblemen behandelt worden, darunter auch viele Prominente aus Hollywood. Ford habe dazu beigetragen, das gesellschaftliche Stigma rund um die Drogenabhängigkeit zu reduzieren und Tausende Menschen inspiriert, Hilfe zu suchen, sagte US-Präsident Barack Obama in einer Erklärung am Freitag.

"First Dogs": Die Hunde der US-Präsidenten 

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George W. Bush (2001-2009) knuddelt seinen Scottish Terrier Barney. © AP
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George Bush (1989-1993) mit seinen English-Springer-Spaniels Millie und Ranger im Oval Office. Zu Gast sind die Kinder Neera Khurana (4) und Sonia (6). © AP
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"Na komm!" Bill Clinton (1993-2001) versucht seinen Rabrador Retriever Buddy an Bord der Marine One (Präsidenten-Helikopter) zu ziehen. © AP
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George W. Bush (2001-2009) trägt seinen Scottish Terrier Barney an Bord der Air Force One. © AP
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Familienbild mit Hund: Von links Hillay Chelsea und Bill Clinton (1993-2001) beim Spaziergang mit Labrador Retriever Buddy. © AP
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Calvin Coolidge (1923-1929)und seine Frau Grace mit ihren Hunden. © AP
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Lyndon B. Johnson (1963-1969) und seine Frau, Lady Bird, mit ihrem Mischling Yuki. © AP
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Richard Nixon (1969-1974) entspannt im Garten mit seinem Cocker Spaniel "Checkers". © AP
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Herbert C. Hoover (1929-1933) und First Lady Lou Henry Hoover mit ihrem norwegischen Elchhund Weeji. © AP
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Der russische Präsident Wladimir Putin mit Ex-Präsident George Bush (1989-1993) und dessen English-Springer-Spaniel. © AP
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Gerald Ford (1974-1977) mit seiner Familie und seinem Hund Sugar. © AP
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Franklin D. Roosevelt (1933-1945) und seine Frau Eleanor mit ihrem Hund. © AP
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Lyndon B. Johnson (1963-1969) mit seinem Mischling Yuki auf der Andrews Air Force Base. © AP
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Franklin D. Roosevelt (1933-1945) und Eleanor Roosevelt in ihrem Haus in Hyde Park mit ihrem Scottish Terrier Meggie. © AP
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Bill Clinton (1993-2001) am Strand mit seinem Labrador Retriever Buddy. © AP
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Angst vorm Fliegen? Nancy Reagan versucht den flandrischen Treibhund "Lucky" an Bord der "Marine One" zu ziehen. Ronald Reagan (1981-1989) findet's lustig. © AP
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Franklin Roosevelt (1933-1945) mit Fala, seinem Scottish Terrier und Ruthie Bie, der Enkelin seiner Hausverwalter im Hill Top Cottage (Hyde Park). © AP
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Herbert Hoover (1929-1933) mit seiner Frau Lou Henry Hoover und ihren Hunden. Im Vordergrund der deutsche Schäferhund Majora. © AP
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Gerald Ford (1974-1977) und seine Tochter Susan auf dem Rasen des Weißen Hauses mit "Liberty", einem Golden Retriever.  © AP
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Lyndon B. Johnson (1963-1969) zieht seine Beagle-Dame "Her" an den Ohren. Daneben sitzt der Beagle "Him". © AP
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Jimmy Carter (1977-1981) and Rosalynn Carter spielen mit ihrem Hund Grits vor dem Weißen Haus. © AP
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"Mach Sitz!" Barbara Bush lässt ihren English-Springer-Spaniel Millie nach einer Pressekonferenz Kunststücke vorführen. © AP
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Nancy und Ronald Reagan (1981-1989) gehen mit Klondike in Wexford (Middleburg/Virginia) spazieren. Der Hund gehört einem Secret Service-Agenten. © AP
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"Auuuuuuu!" Lyndon Johnson (1963-1969) heult im mChor mit seinem Mischling Yuki. Sein Enkel Patrick Lyndon Nugent schaut fasziniert zu. © AP
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Ronald (1981-1989) und Nancy Reagan spielen mit ihrem Hund James während eines Spaziergangs in Wexford (Middleburg/Virginia). © AP
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Bill Clinton (1993-2001) vor dem Weißen Haus mit seinem Labrador Retreiver Buddy. © AP
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George Bush (1989-1993) begrüßt seinen English-springer-Spaniel Ranger vor dem Weißen Haus. © AP
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Hunde-Nachwuchs: George Bush (1989-1993) hält einen der sechs Welpen, die Millie, sein English-Springer-Spaniel-Weibchen im Weißen Haus geworfen hat. © AP
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Calvin und Grace Coolidge (1923-1929) mit ihrem Hund. © AP
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Franklin D. Rooselvelt (1933-1945) hebt seinen Scottish Terrier Fala. © AP
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George W. (2001-2009) und Laura Bush mit ihrem Scottish Terrier Barney. © AP
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"Hallo Herrchen!" Heidi, die Weimaraner-Hündin von Dwight D. Eisenhowers (1953-1961) steckt ihre Schnauze durch den Zaun des Weißen Hauses (links), als Mr. President nach Hause kommt. © AP
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George Bush (1989-1993) joggt mit seinem English-Springer-Spaniel Ranger und einem Bodyguard. © AP
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George W. (2001-2009) und Laura Bush gehen mit ihrem Scottish terrier Barney von Bord der Air Force One. © AP
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George Bush (1989-1993) geht mit seinem English-Springer-Spaniel Ranger auf dem Rasen des Weißen Hauses. © AP
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Barbara Bush mit ihrer English-Springer-Spaniel-Hündin Millie bei der Übergabe von Broccoli. Den hatten kalifornische Farmer für Bedürftigen-Küchen gespendet. © AP
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George Bush (1989-1993) und seine Frau Barbara mit ihrem Hund. © AP
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Laddie Boy, der Terrier von Warren G. Harding (1921-1923), bewundert sein Porträt. © AP
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George W. Bush (2001-2009) mit seinem Scottish Terrier Barney. © AP

Elizabeth Anne (Betty) Bloomer wurde am 8. April 1918 in Chicago geboren und wuchs im US-Bundestaat Michigan auf. Sie war in ihrer Jugend eine passionierte Tänzerin, die auch in der Truppe der berühmten Choreografin Martha Graham in New York auftrat. Bevor sie mit dem aufstrebenden Politiker Gerald (Jerry) Ford eine Familie gründete, war sie bereits einmal verheiratet.

Betty Fords Ehemann, der Republikaner Gerald Ford, war im Jahr 1974 dem zurückgetretenen Richard Nixon ins Amt gefolgt, und blieb nur drei Jahre im Weißen Haus, bis er von Jimmy Carter abgelöst wurde. Gerald Ford starb im Dezember 2006, ebenfalls im Alter von 93 Jahren.

An Brustkrebs erkrankt

Während ihrer Zeit als First Lady wurde Betty Ford eine Brustkrebserkrankung diagnostiziert. Durch ihren für die 1970er ungewohnt offenen Umgang mit der Krankheit brachte sie viele Amerikaner dazu, sich ebenfalls untersuchen und behandeln zu lassen. Außerdem setzte sich für die Abtreibung und die Rechte der Frauen ein.

Berühmtheit erlangte sie aber vor allem durch das Betty Ford Center, in dem sich unter anderem Liz Taylor, Johnny Cash oder zuletzt auch Lindsay Lohan behandeln ließen. Leute, die wieder gesund geworden seien, hätten ihr oft gesagt, sie habe deren Leben gerettet, sagte Ford einmal in einem Interview. “Die sind sich nicht bewusst, dass wir nur die Möglichkeit dafür schaffen, dass sie es selbst machen. Das ist alles.“

Marty Allen, der emeritierte Vorsitzende der Ford-Stiftung, bestätigte den Tod der ehemaligen First Lady. Die genaue Todesursache war zunächst nicht bekannt.

Obama würdigt Verdienste

US-Präsident Barack Obama würdigte die Verdienste Betty Fords. Sie habe “dabei geholfen, das soziale Stigma um Sucht zu verringern und hat dabei tausende inspiriert, sich in dringend notwendige Behandlung zu begeben“. Sie sei zudem eine entschlossene Kämpferin für die Gesundheit und die Rechte von Frauen gewesen.

dapd/dpa

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