Ehrenoscar für Godard - Sonderpreis für Coppola

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Der französische Filmregisseur Jean-Luc Godard während der Filmfestspiele in Cannes. (Archivfoto)

Los Angeles - Der Regisseur Jean-Luc Godard (79), Hollywood-Schauspieler Eli Wallach (94) und der Filmhistoriker Kevin Brownlow (72) werden für ihr Lebenswerk mit einem Ehrenoscar ausgezeichnet.

Oscar-Preisträger Francis Ford Coppola (72) soll den diesjährigen Irving G. Thalberg-Gedenkpreis erhalten. Die Entscheidung des Vorstand der Filmakademie in Beverly Hills wurde am Mittwoch von den Oscar-Verleihern bekanntgegeben. Die Auszeichnungen werden am 13. November beim traditionellen “Governors Awards Dinner“ in Los Angeles übergeben.

Coppola schrieb mit dem dreiteiligen Mafia-Thriller “Der Pate“ und dem Vietnam-Epos “Apocalypse Now“ Filmgeschichte. Er war vierzehn Mal für einen Oscar nominiert, fünfmal holte er die begehrte Trophäe. Mit dem Thalberg-Sonderpreis werden wichtige Produzenten gewürdigt. Mit seinem eigenen “Zoetrope“-Studio in San Francisco hat Coppola seit den 70er Jahren über 30 Filme produziert.

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Godard wurde mit seinem ersten Langfilm “Außer Atem“ mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg 1960 international bekannt. Sein Lebenswerk umfasst Filme wie “Alphaville“ und “Elf Uhr nachts“ (beide 1965), “Passion“ (1982), “Vorname Carmen“ (1983) und “Notre Musique“ (2004).

Der gebürtige New Yorker Eli Wallach kam mit Filmen wie “Die glorreichen Sieben“ (1960), “Misfits - Nicht gesellschaftsfähig“ und an der Seite von Clint Eastwood in “Zwei glorreiche Halunken“ zu Ruhm. Brownlow gilt als einer der besten Stummfilmkenner, der sich für die Restauration historischer Filme einsetzte.

Die Ehrenoscars werden für herausragende Leistungen in der Filmbranche vergeben. Die Verleihung der Sonderpreise wurde kürzlich von der normalen Oscar-Show abgekoppelt.

dpa

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