Niederländische Königsfamilie in Österreich

Ski-Ausflug ein Jahr nach Unfall von Prinz Friso

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ARCHIV - Der holländische Prinz Friso von Oranien-Nassau, aufgenommen am 19.02.2011 in Lech. Seit einem Jahr liegt der niederländische Prinz im Koma.

Lech - Dem Schicksal zum Trotz: Genau ein Jahr nach dem folgenschweren Lawinenunfall von Prinz Friso ist die niederländische Königsfamilie am Sonntag im österreichischen Lech Ski gefahren.

An der Sonntagsmesse, bei der in Lech ein Gebet für den Prinzen auf dem Programm stand, wollten die Oranjes hingegen nicht teilnehmen, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Als Grund wurde auf den Medienandrang vor der Kirche verwiesen.

"Die Oranjes kommen stets zum Wintersport, also wurden auch genau ein Jahr nachdem Prinz Friso sich bei einem Skiunfall unweit von Lech schwer verletzte die Ski angeschnallt und die Helme aufgesetzt", berichtete die Agentur. Prinz Friso (44), ein Bruder des künftigen Königs Willem-Alexander (45), war am 17. Februar 2012 beim Skifahren von einer Lawine mitgerissen worden. Er erlitt durch Sauerstoffmangel und einen Herzstillstand schwere Hirnschäden und liegt in einer Londoner Klinik im Koma.

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Viele Niederländer sind der Ansicht, dass dieses Unglück bei der Entscheidung von Königin Beatrix (75) eine Rolle spielte, am 30. April zurückzutreten und den Thron an Willem-Alexander zu übergeben. Am Montag (18. Februar) geben die Mitglieder der Königsfamilie in Lech der Presse - wie in jedem Jahr - die Möglichkeit, sie zu fotografieren. Anschließend wird erwartet, dass die Medien sie während des Winterurlaubs in Ruhe lassen und ihre Privatsphäre respektieren.

dpa

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