Ernst August erscheint nicht mehr vor Gericht

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Ernst August Prinz von Hannover am Montag, 15. Juni, im Verhandlungssaal des Landgerichts Hildesheim.

Hildesheim - Im Wiederaufnahme-Verfahren um eine Attacke von Ernst August Prinz von Hannover auf einen Discobesitzer in Kenia ist der Adlige am zweiten Tag nicht mehr vor Gericht erschienen.

Staatsanwalt Nico Elster rügte den Vorsitzenden Richter Andreas Schlüter in scharfer Form, dieser habe das Erscheinen des Prinzen nicht ernsthaft durchsetzen wollen. “Das würde man bei niemandem anderen machen“, sagte Elster.

Dagegen betonte der Richter, er habe keine rechtliche Handhabe, die Anwesenheit des Adligen durchzusetzen. Ein Gerichtssprecher erläuterte, laut Strafprozessordnung sei das Erscheinen des Prinzen nicht zu erzwingen, weil Ausgangspunkt des Verfahrens ursprünglich ein Strafbefehl gegen Prinz Ernst August war, gegen den Widerspruch eingelegt wurde.

dpa

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