Stars zeigen, wie ihre kleinen Makel per Computer einfach verschwinden

Erschummelte Schönheit

Filippa Hamilton hätte gar keinen Platz für ihre Organe gehabt. Außerdem hätte sie wohl jemand an den Knöcheln festhalten müssen. Denn mit einem Kopf, der breiter ist als ihre Taille, wäre die 24-jährige Schwedin beim Fotoshooting umgefallen.

Model Filippa Hamilton wurde digital verschlankt.

Dass Aufnahmen von Models und anderen Stars nachträglich am Computer retuschiert und aufgehübscht werden, ist inzwischen fast selbstverständlich. Doch Filippa Hamilton hat es besonders heftig getroffen.

In einer Anzeigenkampagne der Modefirma Ralph Lauren wurde ihre Taille digital auf lächerliche Mini-Ausmaße verzerrt. Sie selbst setzte sich gegen ihr geschrumpftes Abbild zur Wehr, weil sie Frauen nicht vorgaukeln wollte, dass weibliche Körper so aussehen können.

Daraufhin wurde ihr Vertrag mit Ralph Lauren kurzerhand gekündigt und Hamilton wurde zum Sinnbild der obskuren Auswüchse der erschummelten Schönheit. Inzwischen gehen einige weibliche Stars offen mit ihren Makeln um, die sonst heimlich am Computer weggezaubert werden.

US-Star Britney Spears hat unretuschierte Fotos veröffentlicht.

Die gefallene Pop-Prinzessin Britney Spears (28) hat beispielsweise unretuschierte Fotos freigegeben, die für eine Unterwäschekampagne entstanden. Obwohl selbst die „Vorher“-Bilder nicht gänzlich unbearbeitet sein dürften, ist der Unterschied zu den endgültigen Hochglanzplakaten frappierend. Pfunde scheinen geschmolzen, Hautunreinheiten sind nicht mal mehr zu erahnen.

 „Ich habe Cellulitis- na und?“

Auch US-Medienliebling Kim Kardashian setzt darauf, dass natürliche Aufnahmen Glaubwürdigkeit verleihen. Ohne Kleidung und ohne nachträgliche Retusche war sie kürzlich im Modemagazin „Harper’s Bazaar“ zu sehen. „Die Nachricht ist: Liebe deine Kurven und wer du bist“, kommentierte das 29-Jährige TV-Sternchen theatralisch.

US-Sängerin Jessica Simpson ohne heftige Schminke.

In einem anderen Magazin lieferte sie fast ein wenig zu detaillierte Informationen nach: „Ich habe Cellulitis - na und?“ Dass ein ungekünsteltes Image gerade ankommt, hat auch Sängerin Jessica Simpson (29) erkannt. Ohne Schminke und mit luftgetrockneter Flatterfrisur zierte sie den Titel der Zeitschrift „Marie Claire“.

In der französischen April-Ausgabe des Magazins befindet sich angeblich kein einziges retouchiertes Foto. Dass Natürlichkeit allerdings immer noch die Ausnahme ist, zeiht sich schon daran, dass jeder Pickel und jede Oberschenkeldelle einer Berühmtheit als Sensation verkauft wird.

Und auch die Herren der Schöpfung haben sich bisher nicht zu Schummeleien bekannt. Schauspieler Jude Law und Prinz William wurden allerdings schon erwischt. Auf einigen Fotos waren ihre Geheimratsecken wundersam wiederaufgefüllt.

Von Saskia Trebing

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