Iranischer Film gilt als Favorit unter den 16 Wettbewerbsbeiträgen

Erste Berlinale-Preise vergeben - Verleihung der Bären am Abend

+
Die Berlinale findet 2011 zum insgesamt 61. mal statt.

Berlin - Wenige Stunden vor der Verleihung des Goldenen und der Silbernen Bären bei der Berlinale sind die Gewinner der Preise der unabhängigen Jurys sowie der Leser- und Publikumspreise bekannt gegeben worden.

Auch die Favoriten auf den Goldenen Bären, “Nader und Simin, eine Trennung“ des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi, “Das Turiner Pferd“ von Béla Tarr und Andres Veiels “Wer wenn nicht wir“ waren unter den Gewinnern.

“Nader und Simin, eine Trennung“ erhielt den Preis für den besten Wettbewerbsfilm der Ökumenischen Jury und den Leserpreis der “Berliner Morgenpost“. “Das Turiner Pferd“ wurde vom internationalen Verband der Filmkritik zum besten Wettbewerbsfilm gekürt. Andres Veiels “Wer wenn nicht wir“ erhielt den Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater.

Gala zur 61. Berlinale

Auftakt zur 61. Berlinale © dpa
Katrin Sass (L) und Christian Berkel © dpa
August Diehl (l) und Lena Lauzemis © dpa
Martina Gedeck © dpa
Nadine Warmuth © dpa
Wim Wenders mit seiner Frau Donata © dpa
Michael Gwisdek mit seiner Frau Gabriela © dpa
Bela Tarr (r) und Fred Kelemen © dpa
Auftakt zur 61. Berlinale © dpa
Lisa Martinek © dpa
Diane Krüger © dpa
Diane Krüger und der Leiter der Berlinale, Dieter Kosslick © dpa
Isabella Rossellini  © dpa
Der US-Regisseur Joshua Marston mit den Schauspielern Sindi Lacej und Tristan Halilaj (l-r). © dpa
Martina Gedeck © dpa
Nina Hoss, die italineische Schauspielerin Isabella Rossellini und der indische Regisseur Aamir Khan (l-r) © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Der iranische Regisseur Asghar Farhadi mit Familie. © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Diane Krüger © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Lisa Martinek (l.) und Tanya Neufeldt © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Der iranische Regisseur Asghar Farhadi mit Familie. © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Der iranische Regisseur Asghar Farhadi mit Familie. © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Wim Wenders mit Ehefrau Donata © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Diane Krüger © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Diane Krüger © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Isabella Rosselli © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Diane Krüger © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Wim Wenders mit Ehefrau Donata © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Diane Krüger © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Nina Hoss © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Diane Krüger © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Isabella Rossellini © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Die iranischen Schauspielerinnen Sarina Farhadi (r.) und Sareh Bayat © dpa
Gala zur 61. Berlinale
Nina Hoss © dpa

Den Panorama-Publikumspreis, der erstmals in diesem Jahr in zwei Kategorien verliehen wurde, bekam in der Kategorie Spielfilm “También la lluvia“ (“Even The Rain“) von Icíar Bollaín und in der Kategorie Dokumentarfilm “Im Himmel, Unter der Erde. Der Jüdische Friedhof Weißensee“ von Britta Wauer. Den mit 5.000 Euro dotierten Berlinale-Preis der Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhielt der finnisch-litauische Film “Barzakh“. “Der Film beobachtet nicht aus der Distanz, sondern er schafft Nähe. Wer diesen Film sieht, ist in Tschetschenien“, hieß es zur Begründung. Der Friedensfilmpreis ging an “Morgen wird alles besser“ von Dorota Kedzierzawska. “Mit eindringlichen und poetischen Bildern erzählt die polnische Regisseurin Dorota Kedzierzawska dieses so bittere Märchen unserer heutigen Realität“, befand die Jury und: “Mit den Augen der Kinder entlarvt sie die harte Welt der Erwachsenen und der von ihnen gezogenen Grenzen. Und Pedya, der Sechsjährige, durchleuchtet die Welt - direkt ins Herz.“ 

Bester Kinder- und Jugendfilm aus Norwegen

Zudem wurden am Nachmittag die Gewinner der Gläsernen Bären für die besten Kinder- und Jugendfilme bekanntgegeben. Zum besten Spielfilm wurde “Der Liverpool-Torwart“ von Arild Andresen aus Norwegen gekürt, zum besten Kurzfilm “Lily“ von Kasimir Burgess aus Australien. Darüber hinaus konnte sich Dorota Kedzierzawska über einen weiteren Preis für “Morgen wird alles besser“ freuen. Sie bekam den Großen Preis des Deutschen Kinderhilfswerks, der mit 7.500 Euro dotiert ist. Der Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Kurzfilm ging an “Land der Helden“ von Sahim Omar Kalifa.

Bereits am Freitagabend waren die Teddy Awards vergeben worden. Als bester lesbisch-schwuler Spielfilm der 61. Berlinale wurde “Ausente“ (“Absent“) des Argentiniers Marco Berger ausgezeichnet. Die Französin Marie Losier erhielt für “The Ballad of Genesis and Lady Jaye“ den Teddy für den besten Dokumentarfilm. Der Spezialpreis der Jury ging an den französischen Spielfilm “Tomboy“ von Céline Sciamma.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.