ESC: Roman Lob will in die Top 10

Baku - Roman Lob (21) hat eine Woche vor dem Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Baku seine erste Probe in Baku mit dem Song „Standing Still“ bravourös gemeistert. Sein Ziel ist klar:

Er wolle Deutschland würdig vertreten - so, dass „die Nation stolz auf mich ist“, sagte Lob. Als Ziel nannte er eine Platzierung unter den ersten Zehn. „Top 10 ist super. Wenn es nicht klappen sollte, kommt ein neues Album“, sagte Lob vor Journalisten.

Deutsche Fans, die bei dem Auftritt hinter verschlossenen Türen dabei sein durften, sprachen von einer „super Stimme“, „Glückshormonen“ und „Gänsehautgefühl“, nachdem sie die Ballade live gehört hatten. Am Sonntag gingen die Proben weiter.

Die Eurovision-Song-Contest-Gewinner der letzten 10 Jahre

2002: Marija Naumova aus Lettland mit dem Song "I wanna" © dpa
2003: Sertab Erener aus der Türkei mit "Everyway that I can" © dpa
2004: Ruslana aus der Ukraine mit dem Song "Wild dances" © dpa
2005: Helena Paparizou aus Griechenland mit dem Song "My number one" © dpa
2006: Lordi aus Finnland mit dem Song "Hard Rock Hallelujah" © dpa
2007: Marija Serifovic aus Serbien mit dem Song "Molitva" © dpa
2008: Dima Bilan aus Russland mit dem Song "Believe" © dpa
2009: Alexander Rybak aus Norwegen mit dem Song "Fairytale" © dpa
2010: Lena Meyer-Landrut aus Deutschland mit dem Song "Satellite" © dpa
2011: Ell & Nikki aus Aserbaidschan mit dem Song "Running Scared" © dpa

Er wolle auf jeden Fall nach dem Grand Prix weiter Musik machen. Der gelernte Industriemechaniker wurde in Düsseldorf geboren und lebt in Neustadt (Wied) in Rheinland-Pfalz. „Unser Star für Baku“ trat mit seinem Markenzeichen, einer Mütze, in der von Deutschen gebauten Crystal Hall auf. Auf der Bühne gab es auch erste Kostümproben für den Teenager-Schwarm, der Jeans und ein T-Shirt trug. Dabei zeigte er sich von der Arena, der Größe der Bühne und der Stadt Baku begeistert.

Der Musiker Thomas D von der Hip-Hop-Gruppe Die Fantastischen Vier, der Lob in Baku begleitet, lobte seinen Schützling als spontanen jungen Künstler und sensiblen jungen Mann, der sich auch vor internationalem Publikum nicht verstelle. „Es ist schön zu sehen, dass er er selbst bleibt. Er macht das richtig gut“, sagte der 43-Jährige.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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