Regeln werden geändert

ESC: Jury muss Hosen runter lassen

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Der letzte Eurovision Song Contest fand 2013 in Malmö statt

Kopenhagen - Immer wieder sorgt die Punktevergabe und das Zuschachern der Zähler unter den Nationen beim Eurovision Song Contest (ESC) für Ärger. Nun wurden die Regeln erneut leicht geändert.

Die immer wieder kritisierten Regeln für die Abstimmung beim Musikspektakel Eurovision Song Contest werden ein wenig geändert. Die Namen der Jurymitglieder in den einzelnen Ländern würden künftig eine Woche vor dem großen Abend veröffentlicht, teilte die Europäische Rundfunkunion (EBU) als Organisatorin der Veranstaltung am Montag in Genf mit. Das Abstimmungsverhalten der Jurymitglieder werde zudem unmittelbar nach Bekanntgabe des Wettbewerbsgewinners offen gelegt. Im Großen und Ganzen würden die bisherigen Regeln aber beibehalten.

Beim Eurovision Song Contest entscheiden in jedem Land die Zuschauer und eine Fachjury über die Vergabe von Punkten an die Teilnehmer aus den anderen Staaten. Ihre Voten gehen jeweils zur Hälfte in das endgültige Stimmverhalten ihres Landes ein. An der Abstimmung gibt es immer wieder Kritik, da sie als zu vorhersehbar und politisch gefärbt eingeschätzt wird. Oft schanzen sich Nachbarländer hohe Punktzahlen zu, unabhängig von der Qualität der präsentierten Lieder.

Beim jüngsten Song Contest in diesem Jahr im schwedischen Malmö soll es mehrere Unregelmäßigkeiten beim Votum gegeben haben, die noch untersucht werden. Für diplomatische Verstimmungen zwischen Russland und Aserbaidschan sorgte die Tatsache, dass der russische Wettbewerbsbeitrag keine Punkte vom Nachbarland bekam. Dieses Abstimmungsergebnis soll manipuliert worden sein.

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Der Eurovision Song Contest ist mit geschätzten 125 Millionen Zuschauern ein Fernsehereignis der Extraklasse und zieht sogar mehr Interessenten an als der Super Bowl, das Finale der Meisterschaften im American Football in den USA. Beim diesjährigen Wettbewerb gewann Emmelie de Forest aus Dänemark mit ihrem Lied "Only Teardrops". Im Mai 2014 wird die nächste Runde des Eurovision Song Contests in Kopenhagen ausgetragen.

AFP

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