"Brexit als Spiel"

Ewan McGregor kritisiert Außenminister Johnson

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Ewan McGregor hält Boris Johnson für einen Spieler.

Hamburg - Mit deutlichen Worten hat der schottische Schauspieler schon während der Brexit-Kampagne gegen Boris Johnson gewettert. Seine Meinung hat er bis heute nicht geändert.

Der schottische Schauspieler Ewan McGregor hält nicht viel vom britischen Außenminister Boris Johnson. "Es kommt mir so vor, als ob er einfach ein Spieler ist, ein Eton-Schüler, der zum Spaß Politik macht", sagte der 45-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

"Sollte er tatsächlich noch Premierminister werden, dann verlässt Schottland Großbritannien. Ich glaube nicht, dass Schottland Boris Johnson als Premier ertragen könnte. Das werden wir nicht erleben (lacht)."

Die Brexit-Kampagne sei mit Lügen und Angstmache vor Zuwanderung geführt worden. "Es kommt mir so vor, als wären da viele Menschen, die grauenhafte Entscheidungen treffen und sich dann davonstehlen, ungestraft, in ein Leben des Redenhaltens", kritisierte McGregor ("Trainspotting"). Das gelte auch für den britischen Ex-Premier David Cameron.

dpa

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