Sarah Ferguson muss vor Gericht

+
Sarah Ferguseon steht in der Türkei vor Gericht.

Ankara - Vor einem türkischen Gericht hat der Prozess gegen die britische Herzogin von York, Sarah Ferguson, wegen mutmaßlicher geheimer Filmaufnahmen in Waisenhäusern begonnen.

Der Exfrau von Prinz Andrew wird vorgeworfen, die Privatsphäre von fünf Waisenkindern verletzt zu haben, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Bei einer Verurteilung drohen Ferguson mehr als 22 Jahre Haft. Die Herzogin erschien zum Prozessauftakt am Freitag nicht vor Gericht.

Ferguson wird beschuldigt, 2008 beim Besuch zweier staatlicher Waisenhäuser außerhalb von Ankara zusammen mit zwei britischen Journalisten heimlich für eine britische Fernsehsendung gedreht zu haben. Auf den Aufnahmen waren Kinder zu sehen, die offenbar an ihre Betten gefesselt oder vernachlässigt worden. Die türkische Regierung hat der 52-jährigen Ferguson vorgeworfen, das Ansehen des Landes zu beschädigen.

Anadolu zitierte den Anwalt der Herzogin mit den Worten, seine Mandantin bemühe sich um eine außergerichtliche Einigung. Ein Termin für die nächste Anhörung war nicht bekannt.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.