Ex-Lover und Produzent verklagt Lady Gaga

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Ein Ex-Lover und Produzent verklagt Lady Gaga auf 30 Millionen Dollar.

New York - Der Musikproduzent Rob Fusari verklagt Lady Gaga, weil sie ihn fallengelassen haben soll. Er habe Songs für sie geschrieben und - ein entscheidendes Detail - eine romantische Beziehung mit ihr gehabt.

Musikproduzent Rob Fusari will eine Erfolgsbeteiligung in Höhe von mehr als 30 Millionen Dollar (rund 22 Millionen Euro). Er nimmt für sich in Anspruch, ihren Künstlernamen erfunden und ihre Songs “Paparazzi“ und “Beautiful, Dirty, Rich“ geschrieben zu haben. Die Lieder erschienen auf ihrem Debütalbum und verhalfen ihr zum Durchbruch.

So sexy ist Lady Gaga bei den Brit Awards

...hübsches Arrangement. © dpa/ap
Die exzentrische Lady Gaga erschien passend zu Fasching in einer Kutte... © dpa/ap
... und mit Maske... © dpa/ap
Auf der Bühne ließ Lady Gaga dann die Hüllen fallen... © dpa/ap
...und bot eine heiße Show. © dpa/ap
Sie rockte die Bühne. © dpa/ap
Lady Gaga. © dpa/ap
Die Dame am Klavier. © dpa/ap
Lady Gaga hat drei Preise bekommen. © dpa/ap
Und sie freut sich. © dpa/ap
Die Brit Awards sind der wichtigste britische Musikpreis. Cheryl Cole performte auf der Bühne. In Schwarz... © dpa/ap
...und mit männlicher Begleitung... © dpa/ap
und in Weiß. © dpa/ap
Die Brit Awards sind der wichtigste britische Musikpreis. Auch Sängerin Alicia Keys war da... © dpa/ap
... nicht nur auf dem roten Teppich, sondern auch auf der Bühne. © dpa/ap
Alexandra Burke. © dpa/ap
Ellie Goulding. © dpa/ap
Florence & The Machine erhielt einen Preis. © dpa/ap
Florence Welch auf der Bühne. © dpa/ap
Auch Geri Halliwell trägt eine Trophäe nach Hause. © dpa/ap
Sänger Jay-Z unterhielt das Publikum bei dem Brit Awards. © dpa/ap
Waren auch da: JLS. © dpa/ap
Britische Band JLS. © dpa/ap
Katherine Jenkins strahlt. © dpa/ap
Sängerin Leona Lewis... © dpa/ap
...schön wie immer. © dpa/ap
Liam Gallagher. © dpa/ap
Ex-Spice-Girls: Mel B und Geri Halliwell... © dpa/ap
...freuen sich über einen Brit Award. © dpa/ap
Courtney Love. © dpa/ap
Kylie Minogue in schwarzer Robe. © dpa/ap
Kylie Minogue. © dpa/ap
Sängerin Katie Melua war auch da. © dpa/ap
Lily Allen auf dem roten Teppich. © dpa/ap
Und auf der Bühne. © dpa/ap
Sexy Lily Allen. © dpa/ap
Lily Allen freut sich über einen Brit Award. © dpa/ap
Robbie Williams war auch dabei. © dpa/ap
Auch mit Regenschirm sexy. © dpa/ap
Auf der Bühne legte er sich mächtig ins Zeug. © dpa/ap
Robbie Williams. © dpa/ap
Die Sugababes bei den Brit Awards. © dpa/ap
Fans warten auf die Stars. © dpa/ap

In der Klageschrift heißt es außerdem, die beiden hätten eine Liebesbeziehung gehabt. Als sie Karriere gemacht habe, habe sie ihn fallengelassen. Fusari wirkte an Hits wie Will Smiths “Wild, Wild West“ and Destiny's Childs “Bootylicious“ mit. Er habe Stefani Germanotta, die spätere Lady Gaga, im März 2006 kennengelernt, berichtet der Produzent. Ein Freund habe sie miteinander bekanntgemacht.

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Demnach hielt Fusari zunächst nicht allzu viel von ihr, erkannte aber später ihr Starpotenzial, als er sie im Studio hörte. Er habe dann monatelang jeden Tag mit ihr zusammengearbeitet und sie überzeugt, in ihren Stücken Rockriffs aufzugeben und stattdessen auf Dancebeats zu setzen, erklärt Fusari. Er habe sie dazu gebracht, unter dem Künstlernamen Lady Gaga aufzutreten. Der Name stamme von dem Songtitel “Radio Ga Ga“ der Erfolgsband Queen.

“Jedes Geschäft ist persönlich“, heißt es in der Klageschrift. Die Beziehung zwischen Produzent und Künstlerin sei schon im Mai 2006 über das rein Geschäftliche hinausgegangen. Um ihre Karriere voranzubringen, hätten sie ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Team Love Child gegründet. Fusari habe einen Anteil von 20 Prozent daran gehabt.

Ex-Liebhaber will 20 Prozent der Lizenzgebühren

Die Aussagen Fusaris stehen in Widerspruch zu Germanottas Angaben. In einem Interview hatte sie 2009 gesagt, dass sie den Namen Gaga seit fünf Jahren trage; sie habe sich immer schon so gefühlt. “Ich bin immer schon aufgefallen wie ein bunter Hund.“ Fusari hatte bereits in Interviews auf seine entscheidende Rolle in der Anfangsphase von Lady Gagas Karriere gepocht. Er habe sie einem Verantwortlichen in der Musikbranche vorgestellt, der sie zu Interscope Records gebracht habe. Das US-Plattenlabel brachte 2008 das Album “The Fame“ heraus, das sich allein in den Vereinigten Staaten mehr als drei Millionen Mal verkaufte.

Damals habe sich das private und geschäftliche Verhältnis zwischen Fusari und Lady Gaga bereits verschlechtert gehabt, heißt es in der Klageschrift. Ihm sei ein Anteil von 20 Prozent an den Lizenzgebühren und eine Beteiligung von 15 Prozent an den Merchandisingeinnahmen verweigert worden. Außerdem habe ihm noch mehr Geld zugestanden. Zwar habe er 611.000 Dollar erhalten, das sei aber nicht genug. Lady Gagas Sprecher wollte sich auf Nachfrage zu der Klage des Musikproduzenten nicht äußern. Die Künstlerin hatte im Januar zwei Grammys gewonnen.

DAPD

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