Fahrlässige Tötung im Fall Jackson?

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Hausdurchsuchung bei Jacksons Privatarzt.

Los Angeles - Die Ermittlungen zum Tod von Michael Jackson gehen in Richtung „fahrlässige Tötung“. Dies ging aus einer Mitteilung des Anwalts hervor, der den Privatarzt des Sängers vertritt.

Mehr als zwei Dutzend Ermittler von Drogenbehörde und Polizei hatten in einer Großaktion die Praxis Murrays im texanischen Houston durchsucht.

Der Anwalt Ed Chernoff teilte anschließend mit, die Beamten suchten Beweise “für das Vergehen fahrlässige Tötung“. Sie hätten einen Computer und 21 Dokumente mitgenommen, berichtete die “Los Angeles Times“.

Eine Polizeisprecherin bezeichnete die Durchsuchung als “Teil der fortlaufenden Untersuchung von Michael Jacksons Tod“. Bei dem Vorgang fuhr laut CNN eine Kolonne von etwa 15 Autos vor dem Krankenhaus vor, in dem Jacksons Privatarzt Conrad Murray seine Behandlungsräume hat.

Die Beamten hatten aufgrund vorläufiger Autopsieergebnisse einen Durchsuchungsbefehl für Jacksons Patientenakten.

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Auch die zweite Autopsie hat Medienberichten zufolge Hinweise auf das potenziell tödliche Narkosemittel Propofol ergeben. Auch eine Krankenschwester, die im Januar Jacksons Kinder behandelt hatte, erhielt am Mittwoch von der Gerichtsmedizin eine Vorladung, berichtete der Internetdienst “Tmz.com“. Kürzlich hatte Cherilyn Lee dem Sender CNN erzählt, der Popstar habe sie um ein starkes Schlafmittel gebeten. Eigenen Angaben zufolge verweigerte sie aber ihm das Mittel.

Der “King of Pop“ war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren unerwartet an Herzversagen gestorben. Auslöser war vermutlich eine Überdosis Medikamente.

dpa

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