Fans können Jackson-Tickets zurück geben - oder auch nicht

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Eines der letzten Fotos vom King of Pop: Michael Jackson während der Proben zu seiner Abschiedstournee.

London - Als Andenken an den King of Pop behalten oder zurück geben: Der Veranstalter der geplanten Michael-Jackson-Konzerte in London hat die volle Erstattung der Ticket-Preise versprochen.

Fans sollten außerdem die Möglichkeit erhalten, ihre Tickets als Andenken zurückzuerhalten - im Gegenzug aber nur eine teilweise Erstattung bekommen, teilte der US-Konzern am Dienstag mit. Da Jackson “zu Lebzeiten seine Fans liebte, obliegt es uns, sie mit derselben Ehrfurcht und Achtung nach seinem Tod zu behandeln“, sagte AEG-Live-Boss Randy Phillips. Die Karteninhaber sollen am Mittwoch auf der Internetseite www.michaeljacksonlive.com weitere Informationen erhalten.

Phillips äußerte sich nicht über den finanziellen Schaden, den der Ausfall für die Unternehmensgruppe bedeutet, die auch die Arena O2 World in Berlin besitzt. Der Verlust durch den Einnahmeausfall mit Karten, Fanartikeln, Werbung und anderer Exklusivvermarktung wird auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt.

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Insgesamt wurden 800 000 reguläre Eintrittskarten verkauft. Etliche Fans hatten sich Tickets über Internetauktionen von Privatanbietern und Zwischenhändlern besorgt. Sie erhalten nur dann den regulären Kartenpreis zurück, wenn sie Ticket und Kaufbeleg vorweisen können. Weitere 200 000 VIP-Tickets und Reisebuchungen hatten dritte Dienstleister angeboten.

Der US-Konzertveranstalter hatte mit 46 Konzerten die Comeback-Tournee “This Is It!“ des “King of Pop“ in der Londoner O2-Arena angekündigt und die Option auf eine Welttournee offengehalten. Eine Klärung über die Bedingungen für die Ticketerstattung nach dem Tod des Popstars am vergangenen Donnerstag wurde mehrfach verschoben.

Jackson verfasste 2002 Testament

Ein Testament aus dem Jahr 2002 könnte nach einem Zeitungsbericht Klarheit über die Verteilung des Nachlasses von Popstar Michael Jackson geben. Der Sänger teilte in diesem letzten Willen sein Erbe unter seiner Mutter, den drei Kindern und einer oder mehreren Wohltätigkeitsorganisationen auf, wie das “Wall Street Journal“ am Dienstag berichtete.

Dem Bericht zufolge könnte ein Rechtsanwalt das Testament, bei dem es sich angeblich um den aktuellsten Entwurf handelt, schon am Donnerstag einem Gericht in Los Angeles übergeben. Wie die Zeitung weiter berichtete, waren seit dem Tod des einstigen “King of Pop“ auch schon ein oder zwei Testamente aufgetaucht, die allerdings früher verfasst worden seien.

dpa

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