Faye Dunaway: Vermieter klagte vor Gericht

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Faye Dunaway droht möglicherweise Zwangsräumung

New York - US-Schauspielerin Faye Dunaway muss möglicherweise ihre Wohnung verlassen. Lesen Sie hier, warum ihr Vermieter Klage einreichte und wie Dunaways Sohn in die Vorwürfe verwickelt ist.

Die amerikanische Schauspielerin Faye Dunaway (70) soll ihre Mietwohnung in Manhattan aufgeben. Ihr Vermieter behauptet, sie würde dort gar nicht wohnen, sondern ihr erwachsener Sohn, so berichtet die “New York Times“. Das sei jedoch den geltenden Gesetzen zufolge nicht erlaubt: Nur Faye Dunaway selbst könne als Mieterin die günstigere Monatsmiete von rund 1000 Dollar (700 Euro) zahlen, regulär würde die Zwei-Zimmer-Wohnung auf der Ostseite Manhattans 2300 Dollar (etwa 1600 Euro) kosten. Dunaway, die das Apartment seit 1994 gemietet habe, halte sich jedoch den Großteil des Jahres in Kalifornien auf, wo sie ein Haus besitze, so der Vermieter. Er klagte deshalb vor einem New Yorker Gericht.

Die Schauspielerin hat allerdings die Berichte zurückgewiesen. Sie habe das Ein-Zimmer-Apartment im Mai von sich aus aufgegeben, weil es in schlechtem Zustand gewesen sei und sie sich immer seltener in New York aufhalte, sagte die 70-Jährige der “New York Times“.

Grund sei, dass Dunaway die mietpreisgebundene Wohnung im Stadtteil Manhattan nicht als Hauptwohnsitz angegeben habe, hieß es. Demnach besitzt die Schauspielerin ein Haus in West Hollywood in Kalifornien, wo sie auch gemeldet ist. Laut US-Recht müssen Wohnungen mit Mietpreisbindung als Hauptwohnsitz angegeben werden.

Berühmt wurde Dunaway durch Rollen in Filmen wie “Bonnie and Clyde“ und “Chinatown“. Ihren Oscar gewann sie 1977 mit der bitteren US-Satire “Network“ über den Kampf um Einschaltquoten.

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dpa/dapd

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