Folkerts: Bei Atomprotest von Polizisten weggetragen

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Ulrike Folkerts

Berlin - Schauspielerin Ulrike Folkerts ist strikt gegen Atomkraft. In den 80er Jahren habe sie sich an einer Blockade des Atomkraftwerks Unterweser im niedersächsischen Nordenham beteiligt und sich dort auf die Gleise gesetzt.

“Ich hab mich da auch wegtragen lassen“, sagte sie der Programmzeitschrift “TV Today“. Ihre Schauspielausbildung sei ihr dabei durchaus nützlich gewesen: “Ich weiß noch, dass wir in der Schauspielschule gewaltfreies Blockieren geprobt haben und wie wir uns verhalten wollen, wenn es zu Ausschreitungen kommt.“

Kommissare beim Kultkrimi Tatort

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Die von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung der AKW- Laufzeiten lehnt sie ab. “Ich habe den Ausstieg sehr befürwortet, als der beschlossen war. Und ich finde es echt erschütternd, was jetzt mit der Verlängerung der Laufzeiten passiert ist“, sagte sie. Am 18. Januar ist Folkerts - vor allem bekannt als ARD-“Tatort“- Kommissarin Lena Odenthal - in dem Sat.1-Thriller “Restrisiko“ zu sehen, in dem ein Störfall in einem Kernkraftwerk zu einem Gau wird - und Folkerts als AKW-Sicherheitschefin wird von der Atom- Befürworterin zur Kritikerin.

dpa

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