Ford: Schauspielerei macht mir mehr Spaß denn je

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Harrison Ford macht die Schauspielerei mehr Spaß denn je

Berlin - Harrison Ford ist inzwischen schon seit 45 Jahren im Geschäft. Langweilig ist ihm dabei nie geworden. In einem Interview verriet er, dass ihm die Schauspielerei mehr Spaß denn je macht.

Weder Science-Fiction-Filme noch Action-Abenteuer sind ihm fremd. In seiner inzwischen 45-jährigen Schauspielkarriere hat Harrison Ford bereits in beinahe jedem Genre gespielt . Mit den Filmreihen “Indiana Jones“ und “Krieg der Sterne“ wurde er zur popkulturellen Ikone. In Jon Favreaus Western-SciFi-Mix “Cowboys & Aliens“ spielt der 71-jährige Ford ab Donnerstag (25. August) nun einen raubeinigen Wild-West-Patriarchen, der gemeinsam mit dem geheimnisvollen Fremden (Daniel Craig) gegen eine Invasion Außerirdischer antritt. dapd-Korrespondent Axel Schock hat sich mit Ford über seine neue Rolle, seine Hobbyfliegerei und seine unbändige Arbeitslust unterhalten.

Wurden Sie von Steven Spielberg, der als Produzent an diesem Film beteiligt ist, zu dieser Rolle überredet?

Nein, das musste er nicht. Ich habe die ersten 30 Seiten des Drehbuchs gelesen und ahnte bereits, wie sich diese Figur weiterentwickeln würde. Ich konnte zwischen den Zeilen herauslesen, dass der Regisseur einen Ton anstrebte, den ich mag. Die gleichen Worte können ja von Regisseuren völlig verschieden interpretiert werden, als hätte man völlig verschiedene Begleitmusiken. Und hier deutete sich an, dass Jon Favreau einen ganz seriösen Western inszenieren wollte.

Haben Sie nicht manchmal genug von all dem Stress, den das Filmgeschäft mit sich bringt?

Nein, es macht mir noch Spaß, vielleicht sogar mehr Spaß als es zuvor.

Wie kommt das?

Vielleicht, weil ich heute mehr weiß. Ich habe die Schauspielerei stets als eine besondere Begabung gesehen, die auch ein gutes Handwerk erfordert und einen guten Einsatz der Mittel. Ich beherrsche nun meine Mittel immer besser und fühle mich auch in ihrer Anwendung sicherer. Irgendwann braucht man nur noch seinen Instinkten zu folgen, denn sie sind ein Teil von mir geworden. Fehler sind dabei gute Lehrmeister. Ich hatte immer großen Spaß dabei, mich zu verkleiden und vorzugaukeln, dass ich jemand anderes wäre. Und dieser Spaß ist heute größer denn je

Liebe kennt keine Altersgrenze

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Sie haben einmal gesagt, dass es wichtig sei, nie mit dem Lernen aufzuhören.

Daran hat sich nichts verändert. Es wäre eine Schande, nichts mehr dazulernen zu wollen. Deshalb habe ich seinerzeit auch mit dem Fliegen angefangen. Ich wollte mich in meinem Leben nicht nur auf eine einzige Sache konzentrieren und habe mir deshalb ein neues Feld erschlossen.

Was fasziniert Sie so sehr am Fliegen?

Es verschafft mir Gefühle, wie ich sie bei anderen Gelegenheiten so nicht gespürt habe oder die mir dabei zumindest nicht so bewusst waren. Beim Fliegen schärft sich mein Sinn für Verantwortung. Und für Disziplin. Diese beiden Dinge schätze ich mehr als alles andere.

Gibt es noch eine Rolle, die Sie gerne spielen möchten?

Nein, so denke ich nicht. Mein Wunsch ist, gute Arbeit abzuliefern. Ich mache mir aber keine Gedanken darüber, welche Rolle mir noch fehlt oder in welchem Genre ich noch besetzt sein möchte. Es gibt auch keine historische Persönlichkeit, die ich unbedingt verkörpern will und genauso wenig habe ich das Bedürfnis, unbedingt noch meinen Hamlet oder meinen Lear zu spielen

Tangiert Sie die Schuldenkrise in den USA persönlich?

Es berührt natürlich die Reputation des gesamten Landes, mich beunruhigen allerdings bestimmte Details. Etwa, dass Kinder nicht mehr die Ausbildung machen können, die sie verdient hätten.

Sorgen Sie sich um die Zukunft?

Ich bin besorgt um die Gegenwart und deren Auswirkungen auf die Zukunft. Ich bin jedoch kein Futurist. Ich interessiere mich zwar für Wissenschaft, für Wirtschaft und Politik, aber mein Fokus ist nicht darauf gerichtet, was in 20 oder 30 Jahren sein könnte.

dapd

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