Fuchsberger: Die vielen Talkshows sind Selbstmord

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Jo achim Fuchsberger wird für sein Lebenswerk geehrt.

Hamburg - Joachim Fuchsberger (84) hält nicht mehr viel vom Fernsehen. Der TV-Altmeister und Schauspieler verrät in einem Interview, warum er bei Charlotte Roche abschaltet und wen er besonders mag.

“Früher war Fernsehen eine Sensation. Heute hat es an Attraktivität verloren“, sagte der TV-Altmeister und Schauspieler dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“. An diesem Sonntag soll Fuchsberger beim Deutschen Fernsehpreis in Köln für sein Lebenswerk geehrt werden. Er sagt: “Die vielen Talk-Formate sind schierer Selbstmord. Die Moderatoren der ARD sind wunderbar, aber irgendjemand wird auf der Strecke bleiben. Es sind immer die gleichen Themen und Gäste. Das nimmt dem Zuschauer das Interesse.“

Lob hat der frühere Moderator (“Auf Los geht's los“) für den Komiker Hape Kerkeling (46): “Ich bin nicht dafür da, der Gradmesser zu sein, aber Hape Kerkeling schätze ich sehr. Ich habe das ja nicht zu entscheiden - aber den wünsche ich mir für “Wetten, dass..?“.“ Gar nicht gut findet Fuchsberger dagegen die Bestseller-Autorin Charlotte Roche (33). Über die Autorin von “Feuchtgebiete“ und “Schoßgebete“ sagt der Entertainer: “Ihr zuzuhören ist eine Qual, aber ich kann ja abschalten, wenn ich mag. Ich will nicht so viel nörgeln.“

In der kommenden Woche stellt Fuchsberger ein Buch mit Erinnerungen an seinen Sohn Thomas vor. “Darin geht es um die Krankheit Diabetes, die ihn ein Leben lang begleitet hat.“ Der Journalist Thomas Fuchsberger starb vor einem Jahr. Er ertrank am 15. Oktober 2010.

dpa

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