Fuchsberger will wieder schauspielern

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Schauspieler Joachim Fuchsberger

Berlin - Nach dem tragischen Tod seines Sohnes möchte Joachim Fuchsberger offenbar wieder als Schauspieler im Fernsehen auftreten. Jetzt spricht er über seine Zukunftspläne.

Die Neugier wächst: Joachim „Blacky“ Fuchsberger, 84, liebäugelt damit, einen weiteren Film zu drehen. Er denke womöglich an eine Fortsetzung der Erfolgskomödie „Die Spätzünder“ von 2010, sagte er unserer Zeitung. „Ich will auf alle Fälle wieder spielen. Die Rolle muss aber gut sein“, erklärte der Schauspieler gegenüber dem Münchner Merkur.

Damals spielte der Münchner eine der Hauptrollen – den dickköpfigen, schrulligen Altenheimbewohner Degenhardt Schagowetz. In der Komödie geht es um den Musiker Rocco (Jan Josef Liefers), der in der Seniorenresidenz Sozialstunden ableistet. Er gründet schließlich eine Band mit ein paar Alten.

Es habe bereits Gespräche mit dem Autor des Films gegeben, verriet Fuchsberger. Er wollte sich aber nicht festlegen, ob eine Fortsetzung oder eine neue Geschichte über das Leben im Alter anstehe. Auch welche Rolle er anstrebe, kommentierte er nicht. „Ich will nicht über ungelegte Eier sprechen.“ Allerdings ärgerte sich Fuchsberger darüber, dass angesichts des Erfolgs der Komödie nicht längst ein zweiter Teil geplant wurde. Die Erstausstrahlung in der ARD verfolgten mehr als acht Millionen Zuschauer. Fuchsberger freute sich damals „diebisch“, dass er an jenem Abend im Februar 2010 die Quote von „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL) getoppt hatte.

Jetzt geht es zunächst ums Geld. Man müsse mit Sendern sprechen, sagte Fuchsberger. „Da wir keinen eigenen Sender haben“, scherzte er, „sind wir eben von gewissen Dingen abhängig“. Der SWR, der „Die Spätzünder“ produzierte, hält sich bedeckt. „Es ist noch nichts geplant“, sagte Manfred Hattinger, Abteilungsleiter für Film und Planung. Was auch immer auf die Zuschauer wartet: Fuchsberger sieht sich in der Verantwortung, „akute soziale Aufgaben“ zu lösen. Er will die Probleme der älteren Menschen, „nicht mit erhobenem Zeigefinger“ ansprechen, sondern so, „dass die Leute lachen können“. Mit dieser Taktik sei die Komödie „mitten ins Herz“ gegangen. „Jetzt müssen wir erst einmal schauen“, betonte der Schauspieler.

Von Marlene Kadach

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