Gangster verklagt Filmproduzenten

Amsterdam - Einer der bekanntesten Kriminellen der Niederlande, Willem “Die Nase“ Holleeder, will per Gerichtsbeschluss den Start eines Films über die Entführung des Biertycoons Freddy Heineken im Jahre 1983 verhindern.

Holleeder, der zur Zeit eine neunjährige Strafe wegen Erpressung absitzt, fürchtet um seinen Ruf. Eine Strafe im Zusammenhang mit der Entführung hat er schon verbüßt. Die Produzenten widersprachen der Klage mit dem Argument, dass der Spielfilm “The Heineken Kidnapping“ mit Rutger Hauer in der Hauptrolle keine Dokumentation sei und eine Verzögerung des Starts für sie den Ruin bedeuten könne. Außerdem werde Holleeder gar nicht erwähnt. Heineken kam damals nach Zahlung von umgerechnet 16 Millionen Euro frei.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.