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„Geilster Typ, der je hier war“: Deal mit „eSelly“ in „Höhle der Löwen“ nach der Show geplatzt

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Von: Jonas Erbas

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Mit seiner „eSelly“-App möchte Olaf Zimmer den Live-Shopping-Markt erobern – das kommt bei den „Höhle der Löwen“-Investoren bestens an. Am Ende platzt der Traum allerdings dann doch.

Köln – Nicht jeder Deal, der in der „Höhle der Löwen“ geschlossen wird, kommt am Ende auch zustande – eine Erfahrung, die in der aktuellen Ausgabe der Vox-Show (8. Mai) auch Gründer Olaf Zimmer (42) machen musste. Und das, obwohl die Investoren hin und weg von dem Unternehmer und seiner Geschäftsidee waren.

Gründer begeistert alle „Höhle der Löwen“-Investoren: „Der geilste Typ“

„Ich bin ein Macher“, stellte sich Olaf Zimmer der „Höhle der Löwen“-Jury vor und ließ auf die großen Worte ebenso große Taten folgen: Bereits im Alter von 18 Jahren habe er sein erstes Unternehmen gegründet, das inzwischen 75 Mitarbeiter beschäftigt und Gewinne in Millionenhöhe erwirtschaftet. Auch sein nächstes Projekt scheint vielversprechend: Mit der Live-Shopping-App „eSelly“ solle es möglich sein, per Videocall direkt Kontakt zum Verkäufer aufzunehmen und so zu verhandeln.

250.000 Euro brauche er, um die App global aufzurollen – im Gegenzug gäbe es 20 Prozent Anteile an „eSelly“. Ein fairer Deal. Das sah auch Ralf Dümmel (56) so: „Das kann wirklich eine Sensation werden“, lobte er erst die App, dann deren Gründer: „Du bist der geilste Typ, der je hier war!“ Trotzdem wollte er nicht investieren – ebenso wenig wie Nils Glagau (47), Dagmar Wöhrl (69) und Judith Williams (51), die zwar allesamt begeistert waren, am Ende dennoch ausstiegen.

Darum kommen viele „Die Höhle der Löwen“-Deals am Ende nicht zustande

Wer vor den TV-Kameras bei „Die Höhle der Löwen“ einen Deal ergattert, ist noch lange nicht auf der sicheren Seite. Immer wieder heißt es, ein Arrangement sei nach der Sendung doch nicht zustande gekommen – und das, obwohl man sich anfangs doch einig war! Viele Deals platzen aber nach Drehschluss, denn die Investoren unterziehen die Idee erst dann einer sorgfältigen Analyse. Diese zwingt die Löwen dann oftmals dazu, sich noch einmal umzuentscheiden.

Trotz „Höhle der Löwen“-Einigung: „eSelly“-Deal kommt am Ende nicht zustande

Janna Ensthaler (39) willigte allerdings ein: „Ich kann heute einfach nicht Nein sagen. Meine größte Leidenschaft ist es, große, neue Geschichten zu schreiben. Du bist dabei, eine neue Verkaufsära einzuläuten.“ Die „Höhle der Löwen“-Investorin willigte ein, die gewünschte Summe zu zahlen, wollte dafür allerdings 30 Prozent der Anteile – ein triumphaler Moment für Olaf Zimmer, zumindest für den Augenblick. Denn nach der Show platzte das Arrangement: „Es gab verschiedene Gründe, dass der Deal scheiterte“, so Investorin Ensthaler bei bild.de.

Die Höhle der Löwen: Investoren und „eSelly“-Gründer
Mit „eSelly“ begeisterte Gründer Olaf Zimmer die Löwen und erntete für seine App massenweise Lob – ein Deal kam nach der Show dennoch nicht zustande © Bernd-Michael Maurer/RTL

Trotzdem hat der 42-Jährige einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Künftig werde man womöglich doch noch zusammenarbeiten – allerdings an einem anderen Projekt. Ganz so positiv geht es bei der Show nicht immer zu: Mit Investorin Tijen Onaran (38) soll es hinter den „Höhle der Löwen“-Kulissen zum Streit gekommen sein. Verwendete Quellen: „Die Höhle der Löwen“ (Vox/RTL+; Folge vom 8. Mai 2023), bild.de

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