Der Rapper klagt auf Schadensersatz

Gerichtsprozess: Gipfel im Streit um Eminem-Song „Lose Yourself“ 

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Der US-amerikanische Rapper liefert sich schon seit Jahren einen Rechtsstreit mit einer neuseeländischen Regierungspartei.

Wellington - Weil sie widerrechtlich einen Song von US-Rapper Eminem im Wahlkampf verwendet haben soll, muss sich Neuseelands regierende National Party nun vor Gericht verantworten.

Am Montag begann in Wellington die Anhörung im Verfahren um mutmaßliche Urheberrechtsverletzung, geklagt hatten Eminems Musikverleger Eight Mile Style und Martin Affiliated.

Trifft die Partei wirklich die volle Schuld?

Konkret geht es um den Hit „Lose Yourself“ aus dem Jahr 2002. Den Klägern zufolge soll die Partei eine nicht lizenzierte Version dieses Liedes 2014 in einem Wahlkampfvideo eingesetzt haben.

"Es ist enttäuschend und auf traurige Weise ironisch, dass die politische Partei, die sich für die Rechte von Musikverlagen in Neuseeland einsetzt, so wenig Achtung für Urheberrechte hat" sagte der Sprecher der beiden Musikunternehmen laut „Spiegel“. Deshalb klage man nun auf Schadensersatz. 

In der fraglichen Werbung ist ein Boot voller Menschen zu sehen, die für das gemeinsame Ziel rudern - ein Symbol für die Harmonie innerhalb der Partei. Die Partei bestreitet, jene Version dieses Liedes eingesetzt zu haben. Sie habe die Rechte zu einem anderen, ähnlich klingenden Song von einem anderen Musikanbieter gekauft. Die Anhörung ist für sechs Tage angesetzt.

dpa/sl

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