Gitarrenheld Slash: Der Rock 'n' Roll hinterlässt Spuren

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Die Gitarren-Legende Slash (spielte bei Guns 'n' Roses) sieht für seine 44 Jahre recht mitgenommen aus.

Nürnberg - Sex, Drogen und Rock 'n' Roll haben ihn gezeichnet: Gitarren-Legende Slash (spielte bei Guns N' Roses) sieht für seine 44 Jahre recht mitgenommen aus. Die Beweisfotos:

Obwohl schon 61 Jahre alt, sieht Rocklegende Ozzy Osbourne noch deutlich frischer aus als Slash. Auch Ozzy hat im Leben nichts ausgelassen. Aber irgendwie hat er Sex, Drogen und Rock 'n' Roll besser weggesteckt. 

Die Nahaufnahme der Kamera ist gnadenlos: Slash, der mit bürgerlichem Name Saul Hudson heißt, sieht mittlerweile älter aus als sein Rock-Kollege Ozzy Osbourne (61). Auch der gute Slash hat im Leben nichts ausgelassen: Groupies, Schlägereien, Alkohol und Drogen waren fester Bestandteil seines wilden Lebens. Trotzdem sieht der olle Ozzy irgendwie noch frischer aus. Mittlerweile ist Slash aber solide geworden: „Seit Jahren nehme ich kein Heroin mehr und trinke nicht mehr“, sagte Slash im April dem „Zeit-Magazin“. „Trotzdem verfolgen mich diese Sachen immer noch in meinen Träumen“, bekannte er. 

Obwohl der gute Slash mächtig verlebt aussieht, rockt er noch immer so kraftvoll wie man es von ihm gewohnt ist: Am Freitagabend begeisterte er das Publikum bei Rock am Ring, am Samstag das bei Rock im Park. Dazu trugen gerade auch die alten Guns-N'-Roses-Stücke wie “Sweet child o' mine“ und “Paradise City“ bei.

Gitarrenheld Slash: Gezeichnet vom Rock 'n' Roll

Gitarrenheld Slash: Gezeichnet vom Rock 'n' Roll

Eine Rückkehr zu Axl Rose werde es aber trotzdem nicht geben, betonte Slash im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. “Das wird einfach nicht passieren.“ Nach dem Streit mit Frontmann Axl hat er mit seiner alten Band abgeschlossen und sich auf Solo-Pfade begeben. Der dpa sagte er auch, wie sehr er das genießt. Heute müsse er sich nicht mehr fragen, “ob eines der Band- Mitglieder auch wirklich zu einem Auftritt oder einer Probe auftaucht oder so einen Scheiß.“

Er habe den Zusammenhalt in der Band geliebt, aber als Guns N' Roses dann anfing auseinanderzufallen, sei es schwer gewesen zu arbeiten. Das Rockstar-Dasein in Zeiten des Internets findet Slash schwierig: “Das Netz hat die Art verändert, wie wir Musik aufnehmen, und der Kommerz hat die Oberhand über die Kreativität gewonnen.“

fro/dpa

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