Grammy-Favoriten: Eminem, Lady Antebellum und Lady Gaga

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Lady Gaga ist für den Grammy nominiert.

Los Angeles/New York - Zwei Ladys und ein Rapper gehen als Favoriten in die Grammy-Verleihung am Sonntag: Die Countryband Lady Antebellum aus Tennessee ist gleich für sechs der wichtigsten Musikpreise der Welt nominiert.

Auch die New Yorker Sängerin Lady Gaga könnte sechs Preise gewinnen, doch die Band aus Nashville wurde in den wichtigeren Kategorien vorgeschlagen. Zahlenmäßig könnte allerdings ein Mann die beiden Ladys ausstechen: Der Rapper Eminem ist zehnmal nominiert. Von den fünf Nennungen für die beste Filmmusik lauten gleich zwei auf den Namen des Deutschen Hans Zimmer. Eminem könnte die Preise für die beste Platte, die beste Komposition und den besten Song gewinnen. In der Kategorie bester Rapsong hält er gleich zwei der fünf Nominierungen.

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

Sein schärfster Konkurrent ist Bruno Mars. Der R&B-Musiker aus Hawaii ist allerdings nur in sechs Kategorien nominiert. Lady Antebellum, bereits im vergangenen Jahr “beste Countryband“, könnte in allen drei Hauptkategorien siegen. Für ihr Lied “Need You Now“ wurde das Trio sowohl als Sänger in der Kategorie beste Aufnahme als auch als Komponist im Bereich bester Song vorgeschlagen. Auch bei den besten Alben ist “Need You Now“ dabei. Da konkurriert es mit “The Fame Monster“ von Lady Gaga. Die 24-Jährige kann auch als beste Sängerin und in vier weiteren Kategorien gewinnen, wenn sie sich gegen jeweils vier Mitbewerber durchsetzt.

In vier Kategorien konkurriert sie mit Katy Perry (“California Gurls“). Der in Frankfurt geborene und in Kalifornien arbeitende Zimmer könnte zu seinem Oscar und seinen schon sieben Grammys noch eine weitere Grammophon-Trophäe stellen. Preiswürdig war in den Augen der Jury sowohl Zimmers Filmmusik für “Sherlock Holmes“ mit Robert Downey junior wie auch die des Leonardo-DiCaprio-Thrillers “Inception“. Ansonsten spielen Deutsche, wie in fast jedem Jahr, praktisch nur im Klassikbereich eine Rolle.

dpa

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