Grand Prix: Lenas 24 Konkurrenten stehen fest

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Lena Meyer-Landrut will beim Grand Prix den Sieg für Deutschland holen.

Oslo - Die Entscheidung ist gefallen: Nach dem zweiten Semi-Finale steht fest, wer beim Eurovision Song Contest gegen Lena Meyer-Landrut antritt. Noch im Rennen: Lenas größte Konkurrentin.

25 Teilnehmer treten am Samstag Abend beim Eurovision Song Contest gegeneinander an - jetzt steht fest, aus welchen europäischen Ländern sie stammen. Denn am Donnerstag fand das zweite Semi-Finale in Oslo statt, bei dem sich die letzten zehn Länder für das Finale qualifizierten. Die Zuschauer konnten per SMS und Televoting entscheiden, wer den Einzug ins Finale am meisten vedient hat.

Und das sind die Länder, die beim zweiten Semi-Finale eine Runde weiterkamen: Armenien, Aserbaidschan, Dänemark, Georgien, Irland, Israel, Rumänien, die Türkei, die Ukraine und Zypern. Ausgeschieden sind Bulgarien, Kroatien, Litauen, die Niederlande, Schweden, die Schweiz und Slowenien.

Mit Aserbaidschan kam eine der größten Konkurrenten für die deutsche Oslo-Hoffnung Lena Meyer-Landrut weiter: Die 17-jährige Sängerin Safura mit ihrem Lied "Drip Drop" gilt neben Lena in britischen Wettbüros als eine der Favoritinnen. Hollands Kandidatin Sienecke mit ihrem von Schlumpfsong-Erfinder Vader Abraham komponierten Lied "Ik ben verlieft" wurde dagegen rausgekickt.

Gegen diese Kandidaten singt Lena beim Grand Prix

Startplatz 1 im Finale: Lenas schärfste Konkurrentin Safura (17) für Aserbaidschan. Bereits als Sechsjährige stand Safura in selbst entworfenen Outfits auf der Bühne – ihre Mutter ist Mode-Designerin. Später lernte sie Geige und Saxophon. Ihr Titel „Drip Drop“ ist ein moderner Pop-Song. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 2: Daniel Diges für Spanien. In Oslo möchte der charmante 29-Jährige mit einem Walzer mit dem Titel „Algo pequeñito“ groß rauskommen. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 3: Norwegen mit Didrik Solli-Tangen. Er singt das Lied „My heart is yours“. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 4: Für Moldawien die Band Sunstroke Project.  © Eurovision Song Contest 2010
Platz 5: Zypern mit Jon Lilygreen und der Band "The Islanders". Der Singer-Songwriter wird beim Eurovision Song Contest den Titel „Live looks better in spring“ zum Besten geben. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 6 im Finale: Bosnien-Herzegowina mit dem 26-jährigen Vukašin Brajić, der dieRock-Pop-Ballade „Lightning and Thunder“ singt. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 7 im Finale: Belgien mit Tom Dice. „Me and My Guitar“ heißt so auch der Titel, mit dem Tom Dice beim Grand Prix d'Eurovision antritt: ein angenehm plätschernder Pop-Song a là James Blunt. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 8: Serbien mit  Milan Stankovic. Der Medizinisch-Technische Assistent wollte eigentlich gar nicht Sänger werden, doch dann meldeten ihn Schwester und Onkel zu einer Casting-Show an. © Eurovision Song Contest 2010
Im Finale dabei: Sofia Nizharadze aus Georgien. © Eurovision Song Contest 2010
Schon im Alter von elf Jahren wurde sie mit Erstplatzierungen bei Festivals überschüttet. Später besuchte Sofia Nizharadze die Geschwister-Gnessin-Musikakademie. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 14: Die Gruppe Manga für die Türkei © 
Platz 9: Die Formation 3 + 2 für Weißrussland.  Die fünf Musiker wurden extra für ihre Teilnahme am Grand Prix zu einer Band zusammengewürfelt. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 10 im Finale: Irland mit Niamj Kavanag. Sie singt die Ballade „It's for you“ inklusive eines Flötensolos und will damit an ihrem Riesenerfolg von 1993 anknüpfen – damals gewann die rothaarige Irin den Eurovision Song Contest. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 11: Griechenland mit Giorgos Alkaios – in seinem Heimatland ein alter Hase im Musikgeschäft. Alkaios Song ist eine Mischung aus griechischen, modernen und orientalischen Elementen und heißt „Opa“. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 12: Josh Dubovie für Großbritannien mit „That Sounds Good to Me“. © Eurovision Song Contest 2010
Die hübsche Albanierin hat sich wegen ihrem Musikstil schon den Spitznamen "Christina Aguilera Albaniens" eingefangen. © Eurovision Song Contest 2010
Im Finale dabei: Juliana Pasha für Albanien mit dem leichten Popsong "It's all about you" singen. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 16 im Finale: Island mit Hera Björk, die schon zwei Mal für Island beim Eurovision Song Contest auf der Bühne stand. In Oslo singt sie den Eurodance-Song „Je ne sais quoi“. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 17: Die Ukraine mit Aljosha. Die 24-Jährige hat an der Nationalen Universität für Kunst und Kultur in Kiew Gesang studiert. Die Ukrainerin singt die Ballade "Sweet People". © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 18: Für Frankreich der 27-jährige Kongolese Jessy Matador. Sein Grand-Prix-Titel „Allez“ Ola! Olé!“ ist eine schwungvolle Mischung aus kongolesischen und karibischen Klängen, Dancehall Reggae und Hip Hop. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 19: Rumänien mit dem heißen Duo Paula & Ovi mit dem Popsong „Playing with Fire“ an. Hier Sängerin Paula. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 20: Für Russland die Peter Nalitch Band mit der Nummer „Guitar“ © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 21 im Finale: Armenien mit der schwarzhaarigen Eva Rivas. Die 22-jährige nahm bereits im zarten Alter von 13 an Schönheitswettbewerben teil. Überzeugen will Eva Rivas die Zuschauer mit „Apricot Stone“, einem Popsong mit folkloristischen Elementen. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 22: Lena Meyer-Landrut für Deutschland. © Eurovision.tv
Startplatz 23: Für Portugal Filipa Azevedo.  Die 18-Jährige studierte Querflöte am Konservatorium in Porto, brach ihr Studium aber ab, als sie eine Gesangs-Castingshow gewann.  © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 24: Harel Skaar für Israel. © Eurovision Song Contest 2010
Startplatz 25: Dänemark mit dem Duo Chanée & N'evergreen mit “A Moment like this“. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Kristina Pelakowa für die Slowakei. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Kuunkuiskaajat, zu Deutsch: "Die Mondflüsterinnen“. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Aisha für Lettland. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgegickt: Die Girl-Band Feminem für Kroatien. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Miroslav Kostadinov für Bulgarien. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Das Duo Malcolm Lincoln für Estland. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Sieneke für Holland. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Thea Gernett für Malta. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Die Band InCulto für Litauen. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Gjoko Taneski für Mazedonien. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Anna Bergendahl für Schweden. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt:  Marcin Mroziński für Polen. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Michael von der Heide für die Schweiz. © Eurovision Song Contest 2010
Im Vorentscheid rausgekickt: Slowenien mit dem Ensemble Roka Žlindra und der Band Kalamari © Eurovision Song Contest 2010

Lena Meyer-Landrut wird am Samstag Abend beim Finale des Grand Prix d'Eurovision als 22. von insgesamt 25 Teilnehmern starten. Safura aus Aserbaidschan singt als Allererste.

Deutschland ist genauso wie Frankreich, Großbritannien, Spanien und Norwegen automatisch für das Finale quailifiziert, ohne vorher ein Semi-Finale überstehen zu müssen. Denn diese Länder sind die größten Beitragszahler der europäischen Rundfunkunion. Norwegen ist außerdem der Sieger des Vorjahres.

Eurovision Song Contest: Die letzten 17 Jahre

Fotos

Bereits am Dienstag hatten sich beim ersten Semi-Finale Albanien, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Island, Moldawien, Portugal, Russland, Serbien und Weißrussland fürs Finale am Samstagabend qualifiziert.

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