Gérard Depardieu: Nach Wutanfall zur Polizei

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In dem Film "Liebe Deinen Vater": Schauspieler Gérard Depardieu, gemeinsam mit Sohn Guillaume Depardieu, der tragischerweise 2008 im Alter von 37 Jahren an einer Lungenentzündung verstarb. Seit dem Tod seines Sohnes hat der Schauspieler seine Alkoholprobleme nicht mehr in Griff.

Paris - Als feinfühlig war Gérad Depardieu (60) noch nie bekannt. Jetzt muss der aufbrausende französische Schauspieler die Konsequenzen tragen. Seit dem Tod seines Sohnes hat er sich kaum noch im Griff.  

Der französische Filmstar Gérard Depardieu (60) muss wegen eines Wutanfalls auf offener Straße bei der Pariser Polizei vorstellig werden. Der Schauspieler soll am Sonntagabend gegen die Türen eines parkenden Autos getreten und die Wundschutzscheibe mit Faustschlägen traktiert haben. Der Besitzer erstattete daraufhin Anzeige, berichtete der französische Radiosender RTL am Dienstag. Über die Hintergründe des Wutanfalls gab es zunächst keine verlässlichen Informationen.

Einzige Spur: Das von Depardieu malträtierte Auto stand in Nähe seines Privathauses im schicken Pariser Stadtviertel Saint-Germain-des-Prés und soll schlecht geparkt gewesen sein. Depardieu ist für sein zuweilen impulsives und raubeiniges Auftreten bekannt. Immer wieder leistete er sich Aussetzer. Seine Alkoholprobleme führten 1998 zu einem Motorradunfall, für den er eine Bewährungsstrafe erhielt. Schon als Kind galt der Franzose als aufsässig und trieb sich herum, statt zur Schule zu gehen.

dpa

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