Grünes Licht für Michael-Jackson-Artikel

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Artikel mit Jacko-Bildern dürfen auch nach seinem Tod verkauft werden.

Los Angeles - T-Shirts, Mützen, Karten und viele andere Artikel mit dem Bild oder Logo von Michael Jackson dürfen auch nach dem Tod des Popstars verkauft werden.

Der Erlös soll nach Angaben des Entertainmentdienstes TMZ.com vor allem Jacksons drei Kindern zugute kommen. Richter Mitchell Beckloff vom Superior Court von Los Angeles genehmigte am Montag (Ortszeit) einen entsprechenden Deal.

An der Verhandlung nahmen auch die Mutter des gestorbenen “King of Pop“, Katherine Jackson, sowie ein Anwalt seiner drei Kinder teil. Mutter Katherine verwaltet derzeit die Hinterlassenschaft ihres Sohnes und hat außerdem die Vormundschaft für ihre drei Enkel.

Michael Jackson versteigerte sein Leben

Mit einem Victory-Zeichen hat er sich gern gezeigt, der "König des Pop". Doch Michael Jackson, der überraschen im Alter von 50 Jahren gestorben ist, war pleite. Noch vor seinem Tod im April wurde ein Teil seines Besitzes versteigert. Zu ersteigern gab es ...  © dpa
... unter anderem die Pforte in sein Kinderreich "Neverland Ranch". Geschätzter Wert: 20.000 bis 30.000 US-Dollar.  © ap
Laut dem amerikanischen Auktionshaus "Julien's Auction" ist dieser mit Kristallen besetzter Handschuh 10.000 bis 15.000 Dollar Wert. Jacksons Wertsachen ...  © ap
... (hier: weitere Handschuhe, die er getragen hat) wurden vom 22. bis 25. April im "Beverly Hilton Hotel" in Los Angeles verteigert.   © ap
Dabei kam auch die Rolls-Royce-Limousine des Künstlers unter den Hammer. Wert: 140.000 bis 160.000 US-Dollar. Günstiger war diese ...  © ap
... hübsche Harley-Davidson im Polizei-Look. Auktionswert: geschätzte 6.000 bis 8.000 Dollar. Ein anderes Fahrzeug ...  © ap
... war mit 8.000 bis 10.000 Dollar angesetzt. "Custom Built by Montana Carriage Company" steht auf dem Auto, das mit Audio-System ausgestattet ist und auf Jacksons "Neverland Ranch" eingesetzt wurde. Jackson verkaufte ...  © ap
... insgesamt 2000 Liebhaberstücke. Darunter eine Ausgabe von "Peter Pan: The Story of Peter and Wendy" von J. M. Barrie aus dem Jahr 1911 (Wert: 50-100 Dollar), ...  © ap
... ein von Michael Jordan unterzeichneter Basketball (Wert: 800 bis 1.200 Dollar), ...   © ap
... eine Grammy-Nominierung aus dem Jahr 1979 (Wert: 600 bis 800 Dollar) und ...   © ap
... Edwards Scherenhände. Die hat der Schauspieler Johnny Depp in Tim Burtons "Edward mit den Scherenhänden" getragen. Geschätzter Wert: 4.000 bis 6.000 US-Dollar. Michael Jackson soll ...  © ap
... die ganzen Sammlerstücke (hier: ein Gemälde, auf dem Mona Lisa und E.T. Jacksons charakteristische Brille und seinen Handschuh tragen; Wert: 600-800 Dollar) angeblich nicht aus Geldnot zur Versteigerung angeboten haben, sondern ...  © ap
... aus freien Stücken. Aha. Dieser Kaugummi-Automat (Wert: 800 bis 1200 Dollar) konnte ersteigert werden, ebenso ...  © ap
... dieser Schwarz-Weiß-Fotoautomat (2000 bis 3000 Dollar), ...  © ap
... eine Juke-Box (1500 bis 2000 Dollar), ...  © ap
... dieses Gemälde von Macaulay Culkin ("Kevin allein zu Haus" aus dem Jahr 1991 (Wert: 200 bis 300 Dollar), ...  © ap
... und ein Modell von Schloss Neuschwanstein (!) für 2000 bis 4000 US-Dollar.  © ap
Außerdem das Öl-Gemälde "Prince, The Boy King". Es zeigt einen schlafenden Michael auf seinem Thron. Geschätzter Wert: 3000 bis 5000 Dollar.  © ap
Und dieses Jackson-Porträt von dem Künstler Norman Oak im Wert von 4000 bis 6000 Dollar. Armer, armer Michael.  © ap

Noch nicht abgeschlossen ist dagegen das juristische Tauziehen um eine von dem Konzertveranstalter AEG vorgeschlagene Memorabilia-Tour zum Gedenken an Michael Jackson. Sie könnte bis zu sieben Millionen Dollar für die Erben einbringen, hieß es. Richter Beckloff will die Beratungen über den AEG-Vertrag am Freitag abschließend behandeln, hieß es. Michael Jackson war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben.

Auslöser war vermutlich das Narkosemittel Propofol, das er sich wegen seiner Schlafstörungen spritzen ließ. Sein Privatarzt Conrad Murray steht im Verdacht, dem Sänger das gefährliche Mittel verabreicht und ihn dann alleingelassen zu haben. Gegen den Mediziner wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.

dpa

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