"Wie mit alten Passbildern"

Das hält Bully heute vom "Schuh des Manitu"

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Das undatierte Archivbild zeigt Ranger (Christian Tramitz, l) und Abahachi (Michael "Bully" Herbig) in einer Szene des Films "Der Schuh des Manitu", die mit ihrer Freiluft-Morgentoilette beschäftigt sind.

München -Würde er heute so nicht mehr machen: Der Regisseur und Drehbuch-Autor Michael „Bully“ Herbig hat inzwischen eine innere Distanz zu seinen früheren Filmen wie "Der Schuh des Manitu".

"Es ist wie mit alten Passbildern", sagte er dem Münchner Merkur (Wochenende). „Man amüsiert sich darüber und sagt: Naja, so war das halt, mit der Matte auf dem Kopf würde man heute nicht mehr rumlaufen, aber es hat Charme.“ Er sei erwachsener geworden in den vergangenen Jahren. „Ich mache natürlich heute mit 45 Jahren nicht mehr die selben Gags wie mit 20 im Radio“, sagte Herbig. „Ich hör’ zwar heute streckenweise immernoch die selben Gags und denke mir: Okay, der kann’s machen, der ist 20, dem verzeih’ ich das. Aber wenn ich heute so einen Spruch loslassen würde, wäre das nicht mehr authentisch.“

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Herbig widersprach auch der Einschätzung, sein neuer Film „Buddy“ ähnle romantischen Komödien von Til Schweiger. „Til hat für sich einen Stil gefunden, der durchaus Nachahmer gefunden hat“, sagte Herbig im Münchner Merkur. „Aber ich würde niemals sagen – und ich glaube der Til auch nicht: So ein Film wie „Buddy“ könnte auch ein Til-Schweiger-Film sein. Schon inhaltlich nicht.“

Herbigs neuer Film „Buddy“ startet am 25. Dezember in den deutschen Kinos.

mm

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