Harald Schmidt als Operetten-Star

+
Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ ist kein Fall für moderne Inzenierungen. Dieser Meinung ist zumindest Harald Schmidt, der den klassischen Stil vorzieht.

Düsseldorf - Harald Schmidt steht momentan auf der Bühne und scheint es zu genießen. In der Düsseldorfer Rheinoper ist er in der Operette “Die lustige Witwe“ zu sehen.

Entertainer Harald Schmidt, derzeit mit Christian Brey an der Düsseldorfer Rheinoper in Franz Lehárs Operette “Die lustige Witwe“ zu sehen, ist kein Fan des modernen Regietheaters. “Diese Inszenierung wird garantiert hakenkreuzfrei sein. Wir machen kein altbackenes Regietheater“, sagte Schmidt der “Rheinischen Post“ zufolge.

Und weiter: “Es gibt also keine Arie, wo einer 40 Minuten singt und dabei den Kopf in einen Backofen stecken muss.“ Über moderne Regisseure sagte Schmidt: “Viele von ihnen operieren mit szenischen Codes, weil sie sich über diese Codes definieren, und merken nicht, dass diese Codes seit Jahren veraltet sind.“ Der Entertainer sagte, er sei seit Kindertagen Operetten-Fan, könne sich aber vorstellen, auch mal eine große Oper zu inszenieren: “am liebsten Wagners 'Tannhäuser'“.

AP

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.