Bundesjustizminister

Justizminister Maas und Ehefrau Corinna getrennt

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Heiko und Corinna Maas haben sich getrennt.

Berlin - Beziehungsaus beim SPD-Politiker Heiko Maas und seiner Frau - um die beiden Söhne will sich das Paar weiter gemeinsam kümmern.

Bundesjustizminister Heiko Maas und seine Ehefrau Corinna gehen nach jahrelanger Beziehung getrennte Wege. „Heiko und Corinna Maas haben sich einvernehmlich und in Freundschaft getrennt“, teilten der SPD-Politiker und die Lehrerin am Mittwoch über ihren Anwalt mit. Beide würden sich weiterhin gemeinsam um die zwei Söhne kümmern. Das Paar bittet, die Privatsphäre strikt zu respektieren. Anfang des Jahres hatte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die Trennung von ihrem Ehemann bekanntgeben.

Der 49-jährige Maas ist einer der populärsten SPD-Politiker. Das Männer-Magazin GQ kürte den Triathleten unlängst zum bestangezogenen Mann Deutschlands. Im Job tritt Maas, der zur SPD-Linken zählt, meist sachlich auf - gegen rechte Umtriebe kämpft er mit Klartext und verurteilte unlängst scharf die fremdenfeindlichen Attacken in Sachsen.

Im Saarland hatte Maas eine steile Karriere hingelegt, für den erhofften Ministerpräsidentenjob reichte es aber nie. Seit 2000 ist er SPD-Landeschef. Ende 2013 kam überraschend der Anruf von SPD-Chef Sigmar Gabriel. Maas wurde in der schwarz-roten Koalition Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz.

Für die Familie Maas war der Umzug nach Berlin keine leichte Entscheidung. Sie suchten sich ein Haus in Potsdam. „Potsdam ist für uns jetzt Zuhause, aber meine Heimat bleibt weiter das Saarland“, sagte Maas im vergangenen Sommer der „Bild“-Zeitung. Er erzählte auch, wie sein ältester Sohn, der damals 13 war, sich immer mehr für Politik interessiere.

Sein Eindruck sei aber gewesen, dass der Junge nie in der Schule oder im Fußballverein unter einer Entscheidung des prominenten Vaters gelitten habe. „Dennoch ist es immer eine Gratwanderung, wie sehr ich zulasse, dass mein Beruf unser Familienleben beeinträchtigt. Wir versuchen deshalb, sehr viel mit unseren Kindern zu reden.“

dpa

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