Ein Tipp von Eichinger

Heiner Lauterbach: Nicht von Angst leiten lassen

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Maya Lauterbach und ihr Vater Heiner in einer Szene des ARD-Zweiteilers "Spuren der Rache". Foto: Luis Koppelkamm

Angst essen Seele auf. Diese Lebensweisheit musste Heiner Lauterbach erst lernen.

München (dpa) - Schauspieler Heiner Lauterbach (63) will sich nicht von Angst leiten lassen. "Viele von uns haben definitiv zu viel Angst und versauen sich so das Leben", sagte der 63-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in München.

Zu dieser Erkenntnis verhalf ihm vor allem der Produzent Bernd Eichinger (1949-2011): "Ich bin früher nicht gern geflogen. Da hat der Bernd Eichinger mal etwas Gutes zu mir gesagt: Angst haben kannst du, wenn du abstürzt. Dann ist es früh genug. Aber wenn du jedes Mal Angst vorm Fliegen hast, obwohl nie was passiert, dann ist das einfach nur bescheuert." Das treffe für das ganze Leben zu. "Man sollte achtsam sein, keine Frage, zum Beispiel wenn man die Straße überquert. Man muss aufmerksam sein im Leben, aber nicht ängstlich."

Passend dazu: Lauterbachs neue Rolle im ARD-Zweiteiler "Spuren der Rache". Er spielt darin den pensionierten Verwaltungsbeamten Frank Hennings, dessen Frau und Tochter bei einem Anschlag sterben. Hennings spürt den mutmaßlichen Drahtzieher in Marokko auf und lernt dessen 13-jährige Tochter Yasmin kennen, dargestellt von Lauterbachs Tochter Maya. Eine gefährliche Verfolgungsjagd beginnt. Das Erste zeigt die Filme am Montag, 2., und Mittwoch, 4. Januar (20.15 Uhr).

Spuren der Rache

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