Promo-Aktion von Jan Delay?

Nazi-Zoff: Kollegen verteidigen Heino

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Heino und Jan Delay haben Zoff.

Berlin - Nach dem Eklat um den Nazi-Vorwurf von Deutschrapper Jan Delay gegen Heino nehmen Schlager-Kollegen und Freunde den 75-Jährigen in Schutz. Der hält die strittige Aussage für eine Promo-Aktion.

Das Volksmusik-Duo Marianne (61) und Michael (65) äußerte sich „empört und wütend“. Sie werden zitiert mit den Worten: „Unser Freund Heino ist der toleranteste und friedlichste Mensch, den wir kennen.“ Sie forderten eine Entschuldigung von dem Deutschrapper. "Diese Nazivorwürfe sind an den Haaren herbei gezogen", ist sich Sänger Matthias Reim (56) sicher. Der "Volks-Rock’n’Roller" Andreas Gabalier findet den Streit schlichtweg "unnötig".

In einem Interview der österreichischen Zeitung „Die Presse“ hatte Delay gesagt: „Alle sagten plötzlich: Ist doch lustig, ist doch Heino. Nee, das ist ein Nazi. Das vergessen die meisten Leute, wenn die Leute über Heino reden.“

Roberto Blanco: "Ich bin Heinos schwarzer Bruder"

Schlagerstar Roberto Blanco betonte der „Bild“-Zeitung (Freitag), er lege für Heino seine Hand ins Feuer, dass er kein Nazi sei. "Seit Jahrzehnten sind wir eng befreundet. Heino ist mein weißer Bruder, ich bin sein schwarzer Bruder", so der 76-Jährige. "Das wären wir nicht, wenn er ein Nazi wäre."

Auch die Magier Siegfried (74) und Roy (69) nehmen den 75-Jährigen in Schutz: „Heino ist weltoffen und lehnt Gewalt strikt ab. Nie und nimmer ist er ein Nazi!“ Er liebe das deutsche Liedgut und seine Heimat, fügten die Illusionisten hinzu. "Rechtsradikale verachtet er aus tiefstem Herzen.“

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Helene Fischer, die Freundin von Florian Silbereisen, ist nicht nur ein Fall für die Ohren, sondern ein echter Augenschmaus  © dpa
Helene Fischer © Christian Mai
Helene Fischer © Christian Mai
Helene Fischer © Marcus Amon
Helene Fischer © Marcus Amon / EMI
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Helene Fischer © dpa
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Andrea Berg ist eine Art Vorreiterin in Sachen sexy Schlager. In kurzen Röcken und hohen Stiefeln fühlt sich sich auf der Bühne pudelwohl. © Mark Hachmann/Benno Klandt/Sony
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Heile Welt und böse Mädchen: So sexy ist die Schlagerwelt! Wir zeigen Ihnen die schönsten aufreizenden Fotos der Sängerinnen.  © Mark Hachmann/Benno Klandt/Sony
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Kürzlich hat Berg ihr neuestes Album "Schwerelos" veröffentlicht © Stephan Pick/Sony
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Auch Antonia aus Tirol gibt bei ihren Auftritten immer alles. Die männlichen Fans danken es ihr, wie im Hintergrund zu sehen ist  © dpa
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Antonia © Sony/Michael Wilfling
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Eindeutig bräver geben sich zumeist die Geschwister Hofmann. Aber auch sie sind eine Augenweide.  © Sony/Claudia Thomas
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Vicky Leandros © Stefan Alsen/Sony
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Wir haben genug gesehen, um zu wissen: Schlager sind sexy! © Sony/Daniel Obradovic

„Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, Heino ist gegen jede Form von Ausgrenzung und Rassismus“, pflichtete Nachrichten-Moderator Marc Bator (41) bei. Rapper Kool Savas (39) versuchte, Delays Nazi-Vorwurf mit dessen Herkunft aus der linksorientierten Hiphop-Szene zu erklären. Daher sei der Deutschrapper "sicher feinfühliger für solch ein Thema" und "seine Wortwahl vielleicht etwas deutlicher als es bei anderen". Er empfahl Heino, eine Erklärung abzugeben, anstatt Delay anzuzeigen.

Heino: "Noch ein Cover wäre für Delay die Höchststrafe"

„Ich bin 1938 geboren, ich habe meinen Vater selbst im Krieg verloren, und da kann ich von daher schon gar kein Nazi sein“, sagte Heino dem Rundfunksender NDR 90,3, „und wenn wirklich einer das behauptet, dann muss ich Strafanzeige stellen“. Er kenne Jan Delay gar nicht, so der sonnenbebrillte blonde Barde, und höre jetzt zum ersten Mal von ihm - „aber wie gesagt, was stört das eine alte deutsche Eiche, wenn sich die Sau dran kratzt“. 

Der Schlagersänger hatte den Song „Liebes Lied“ von Delays früherer Band Absolute Beginner gecovert, was dieser als "schrecklich" bezeichnet hatte. Dazu meinte der 75-Jährige im NDR: „Wenn er das schrecklich findet, dann hätte er sich doch schon vor einem Jahr aufregen können, doch nicht jetzt, ein Jahr danach, wo er seine neue CD, die er da gemacht hat, promotet.“ Der Deutschrapper steht mit „Hammer & Michel“ derzeit auf Platz eins der deutschen Album-Charts.

In einem Interview beziffert Heino die Höhe des Schmerzensgelds, das er für die Beleidigung von dem Deutschrapper verlangen will, auf bis zu 40.000 Euro. "Ich geb’ das dann an eine bedürftige Einrichtung weiter. Ein Waisenhaus oder Altenheim.“ Außerdem überlege er sich, ein weiteres Lied von Delay zu covern und damit dann PR zu machen. "Das wäre für Delay die Höchststrafe."

Heino-Manager: "Delay hat im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst"

Zur Kritik Delays an Heinos Repertoire äußerte sich Heinos Manager Jan Mewes: „Jan Delay hat offenbar im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst und keine Repertoire-Kenntnis.“ Das Volkslied "Schwarzbraun ist die Haselnuß“ etwa sei kein Nazi-Lied, sondern von den Nazis missbraucht worden.

Delay selber wollte auf Anfrage der dpa am Donnerstag keine Stellungnahme abgeben.

dpa/hn

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