Diszipliniert zum großen Wurf?

Endlich: Helene Fischers neues Album ist da

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Das neue Album "Helene Fischer" erscheint am 12. Mai 2017.

Berlin - Spätestens seit „Atemlos“ gehört Helene Fischer zu den Superstars in Deutschland. Jetzt kommt eine neue Platte. Kann sie damit an ihre Erfolge anknüpfen?

Helene Fischer ist ein Phänomen. Sie tanzt, moderiert, singt, ist Entertainerin und Superpromi. Von ihrer Platte „Farbenspiel“ - mittlerweile dreieinhalb Jahre alt - kaufen die Deutschen jede Woche immer noch so viele Exemplare, dass das Album seit seiner Veröffentlichung ununterbrochen in den Charts steht. Jetzt hat die 32-Jährige erstmals seit langem wieder neue Lieder am Start. Seit Freitag ist die Platte „Helene Fischer“ zu haben.

Neues Album: Helene Fischers Erfolg kommt von Disziplin

Die im russischen Krasnojarsk geborene Sängerin ist vielleicht Deutschlands bekanntester Schlagerstar. Ihre Fans gehören sicherlich zu den treuesten. Das weiß auch Fischer selbst. Der Deutschen Presse-Agentur sagt sie, ihre Anhänger hätten „in den letzten Jahren alles angenommen, was ich ihnen auf der Bühne präsentiert habe“. Und das ist so einiges: Wenn sie in ihrer jährlichen Weihnachtsshow mit internationalen Stars zusammen singt, sitzen Millionen vor dem Fernseher. Tritt sie in Stadien oder großen Hallen auf, zieht sie Zehntausende an - wohlgemerkt: pro Konzert.

Was dort den Schein des Leichten trägt, ist harte Arbeit. „Generell ist in meinem Job Disziplin wichtig“, sagt sie. Und geordnet scheint sie auch sonst zu sein. Wenn Medien um ein Interview bitten, ist das Private in der Regel tabu. Homestorys gibt es eigentlich keine. Allzu sehr hinter ihre Türen lässt sich Fischer nicht schauen. Das, was nach außen dringt, wird geregelt. Damit am Ende das Bild stimmt.

Helene Fischer: Erfolg des neuen Albums garantiert?

Was ihre Musik angeht, ist sie allerdings ganz offen. Rund ein Jahr habe sie sich nun auf die zum Album gehörige Tour vorbereitet, sagt die ausgebildete Musicaldarstellerin. Da brauche sie auch „Disziplin im sportlichen Sinne“. Bald spielt sie fast 70 Shows in großen Hallen. Manche Konzerte waren schon ausverkauft, noch bevor nur ein Song von „Helene Fischer“ überhaupt veröffentlicht war.

Als sie vor einigen Wochen in der Fernsehsendung ihres Partners Florian Silbereisen drei bislang unbekannte Lieder sang, stahl sie ihm damit zumindest ein wenig die Show. Dass sie mit ihrer neuen Platte gleich die Chartspitze erobern wird, scheint beinah eine ausgemachte Sache. Die Frage kann dann eigentlich nur lauten: Wie lange wird sie sich diesmal ganz oben halten? Dass man mit dem Genre Schlager bei den Verkaufszahlen durch die Decke schießen kann, ist zwar nicht neu, aber in Fischers Umfang sicherlich eine Seltenheit.

Um diese Themen dreht sich das neue Album „Helene Fischer“

Viele der Songs auf „Helene Fischer“ drehen sich um Liebe, Sehnsucht und die Macht der Zweisamkeit - mal als Pop-Schlager, oft als emotionale Ballade. Doch zuweilen bricht sie aus den erprobten Wegen aus - und macht „Helene Fischer“ erst richtig interessant. Da ist etwa „Achterbahn“ mit augenzwinkerndem Schnips-Beat und Autotune überm Refrain („Gefühle außer Plan, wie in 'ner Achterbahn“). Möglich, dass für diesen auf Sommerhit geschmiedeten Song die „Atemlos“-Fußstapfen nicht allzu groß sein könnten.

Wirklich gut produziert ist auch der Eurodisco-Stampfer „Herzbeben“. Den singt Fischer trotz mancher Textschwäche so voller Drang, dass ihre Stimme endlich mal ein wenig nach Reibeisen klingt. Und solch einen Electro-Beat muss man im Genre Schlager sowieso länger suchen. Das könnte den ein oder anderen traditionellen Fan zwar ein wenig zu sehr durch die Ohren wummern. Aber sei's drum.

Fischer scheint zu wissen, wie sie alle möglichen Geschmäcker bedient. Sollte sie mit dem einen Song mal anecken, kommt beim nächsten schon ein anderer Stil, mit dem sie die Hörer am Ende schließlich doch noch kriegt. Das spiegelt irgendwie genau die Frau wider, die beherrscht an ihrem Erfolg arbeitet. „Purer Helene Fischer geht nicht“, sagt sie selbst über die Platte.

Wer kann Helene Fischer noch das Wasser reichen?

Drei Jahre lang stellte sie das meistverkaufte „Album des Jahres“, zweimal hintereinander allein mit „Farbenspiel“ (darauf der Mega-Hit „Atemlos“). Schaut man sich die allgemeine Erwartung an den Nachfolger an, scheint ihr derzeit von der deutschen Konkurrenz niemand das Wasser reichen zu können. Vielleicht ist Helene Fischer nur ihre eigene Konkurrentin. Kann sie sich selbst toppen? Wenn ja, wäre dies das konsequente Ergebnis ihrer Disziplin.

Helene Fischer: Alle Infos zum neuen Album

Helene Fischers neues Album kann seit dem 12. Mai auf Amazon in mehreren Fassungen erworben werden: Das Standard-Album besteht aus einer CD mit 18 Songs und allen Songtexten für 12,99 Euro, während die Deluxe-Version für 17,99 Euro auf zwei CDs 24 Songs bietet. Dazu kommen ebenfalls die Songtexte und ein aufstellbares Portrait-Cover. 

Für die ganz großen Fans gibt es eine limitierte Fanbox, die im Vergleich zur Deluxe-Version mit einer weiteren Bonus-CD mit den 17 schönsten Duetten aus der Helene-Fischer-Show ausgestattet ist und sogar ein Notizbuch mit handschriftlicher Widmung und fünf Helene Fischer-Fotoprints enthält. 

Wer sich für die Vinyl-Version entscheidet, bekommt 18 Songs auf zwei Platten und einen Download-Gutschein für alle Titel inklusive sechs Bonus-Titel. 

Auf iTunes und Google Play sind ebenfalls alle 24 Titel je 1,29 Euro erhältlich. 

„Helene Fischer Live 2017/18“: Mega-Tour mit 65 Konzerten

Auf ihrer Website können bereits Tickets für die „Helene Fischer Live Tournee 2017/2018“ gekauft werden, die im Herbst startet. Bei insgesamt 65 Terminen in 13 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, besucht die Schlagersängerin jede Station fünf Mal. Außerdem bestätigte sie vier zusätzliche Konzerte in Köln und Berlin Anfang 2018 wie der MDR berichtete

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Helene Fischer © dpa
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Wir haben genug gesehen, um zu wissen: Schlager sind sexy! © Sony/Daniel Obradovic

fk/dpa

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