Hermès trennt sich von Modeschöpfer Gaultier

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Jean-Paul Gaultier auf einer Haute-Couture-Schau in Paris.

Paris - Das  Modehaus Hermès holte einst Modeschöpfer Jean-Paul Gaultier ins Haus, um das biedere Image aufzupolieren. Jetzt ist die Zusammenarbeit aus. Waren Gaultiers Kollektionen zu exzentrisch?

Der als exzentrisch geltende Modeschöpfer Jean Paul Gaultier verlässt das französische Luxus-Modehaus Hermès. Gaultier wolle sich nach sieben Jahren Zusammenarbeit mehr auf seine eigenen Projekte konzentrieren, teilte Hermès am Donnerstag mit. Die Kollektion Frühjahr/Sommer 2011, die im kommenden Oktober vorgestellt werde, werde seine letzte für Hermès sein.

Der 58-Jährige Gaultier hatte neben seiner eigenen Kollektion die Prêt-à-Porter-Damenlinie für Hermès entworfen. Es hatte bereits seit mehreren Monaten Abschiedsgerüchte gegeben. Hermès hatte Gaultier geholt, um das noble, aber biedere Image der Marke zu modernisieren.

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Gaultier ist unter anderem mit Röcken für Männern, Matrosenhemden und gewagten Bühnenkostümen der US-Sängerin Madonna bekanntgeworden. An seine Stelle tritt bei Hermès nun der Modeschöpfer Christophe Lemaire, der von der Modemarke Lacoste kommt. Er gilt als diskreter Designer und guter Geschäftsmann. Lacoste will bis Ende des Jahres einen Nachfolger vorstellen, der sich um die Verjüngung der Marke kümmern soll.

dpa

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