20 Jahre nach dem Kinostart

20 Jahre nach „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ - so sehen die Schauspieler heute aus

Arwen (Liz Taylor) in „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“.
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Arwen (Liz Taylor) in „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“.

Mit der „Herr der Ringe“-Trilogie fesselte Regisseur Peter Jackson ein Millionen-Publikum an die Kinosessel. 20 Jahre ist das her - was machen die Stars heute?

Die bildgewaltige Verfilmung des Romans „Herr der Ringe“ von Schriftsteller John Ronald Reuel Tolkien lockte Millionen Menschen in die Kinos. Regisseur Peter Jackson gelang mit dem dreiteiligen Filmepos ein Werk für die Ewigkeit. Auch die Schauspieler der Trilogie sind bis heute unvergessen.

Denethor

Denethor ist der herrschende Truchsess von Gondor. Als junger Mann gilt er als kühn und weitsichtig. Doch durch den Tod seiner geliebten Frau Finduilas verändert er sich. Denethor wird fortan immer mehr zu einer verbitterten, mürrischen Person. Das bekommen auch seine Söhne Faramir und Boromir zu spüren. Verfällt nach Boromirs Tod dem Wahnsinn.

John Noble

Der Australier John Noble spielte im zweiten und dritten Teil der „Herr der Ringe“-Trilogie die Rolle des Denethor. Neben dem Kinoerfolg mit Peter Jacksons Filmreihe war Noble auch in einigen Serienhits zu sehen, darunter „24“, „The Blacklist“ und „The Boys“.

Faramir 

Der jüngere Sohn von Denethor hat häufig unter der Unberechenbarkeit seines Vaters zu leiden. Faramirs älterer Bruder Boromir ist der Thronerbe von Gondor und auch Liebling Denethors. Die Brüder haben ein enges Verhältnis zueinander. Faramir heiratet später Éowyn.

David Wenham

Für Faramir-Darsteller David Wenham war diese Rolle der Durchbruch als Schauspieler. Seitdem wirkte der Australier in diversen Kinofilmen mit. Zu den bekanntesten zählen „300“, „Piraten der Karibik“ und der Oscar-nominierte Streifen „Lion“, wo Wenham an der Seite von Nicole Kidman eine Hauptrolle spielte.

Elrond - der weise Herr der Elben

Elrond ist einer der größten Elben Mittelerdes. Nach der Invasion Saurons in Eriador Mitte des Zweiten Zeitalters flüchtet er nach Bruchtal. Dort findet Jahre später die Versammlung von Vertretern aller freien Völker Mittelerdes statt. Sie gründen die Gemeinschaft des Ringes und beschließen, dass Frodo den Ring zum Schicksalsberg bringen solle. Seine Tochter Arwen heiratet später Aragorn.

Hugo Weaving

Verkörpert wurde Elrond von Schauspieler Hugo Weaving. Der „Herr der Ringe“ war aber nicht sein erster Kino-Hit. Schon bei „Matrix“ spielte der 60-Jährige eine Hauptrolle. Als „Agent Smith“ wurde er hier einem breiten Publikum bekannt. Die Figur Elrond sollte er übrigens später noch einmal verkörpern: In „Der Hobbit“ war Weaving ebenfalls mit dabei.

Boromir

Boromir, Sohn von Denethor und Bruder von Faramir, begleitet Frodo zu Beginn auf dessen Weg zum Schicksalsberg. Seine Gier nach dem Ring führt unter anderem dazu, dass die Gruppe der Gefährten gesprengt wird. Im Gegensatz zu Bruder Faramir hat er ein gutes Verhältnis zu seinem Vater. Dieser vergöttert ihn, während Faramir als Versager angesehen wird.

Sean Bean

Die Liste der Filme, in denen Sean Bean mitwirkte, ist lang. Der Engländer ist seit den 90er Jahren ein viel gebuchter Schauspieler. Als „James Bond“-Bösewicht glänzte Bean ebenso wie als Boromir in „Herr der Ringe“. Außerdem war er Teil des Casts im Mega-Serienerfolg „Game of Thrones“.

Pippin

Peregin Tuk - von seinen Freunden nur Pippin genannt - ist einer von vier Hobbits, die sich auf den Weg nach Mordor machen, um den Ring zu zerstören. Der jüngste der Hobbits entwickelt im Laufe der Filme immer mehr Selbstbewusstsein. So nimmt er an der Schlacht vor dem Morannon teil und erschlägt schließlich einen Bergtroll. Nachdem sie siegreich aus der Schlacht hervorgehen, wird er zum Ritter von Gondor geschlagen.

Billy Boyd

Billy Boyd wurde 1968 in Glasgow geboren. Seinen schauspielerischen Durchbruch erlangte er mit seiner Rolle als Pippin. Danach war er unter anderem in „Master & Commander - Bis an Ende der Welt“ an der Seite von Russell Crowe oder in einer Episode von „Grey‘s Anatomie“ zu sehen. Aber nicht nur die Schauspielerei hat es dem Schotten angetan, er arbeitet auch als Sänger, Musiker und Komponist.

Grima Schlangenzunge 

Der Beiname „Schlangenzunge“ sagt eigentlich schon alles. Grima wurde von Saruman eingesetzt, dem König von Rohan Théoden jeglichen Lebensgeist zu entziehen. Eines Tages befreit Gandalf den vergifteten Geist von Théoden, Schlangenzunge flüchtet daraufhin zu Saruman. Später, als er merkt, dass Saruman nur mit ihm gespielt, ihn benutzt hatte, tötet er seine Gebieter, indem er ihm die Kehle durchschneidet.

Brad Dourif

Brad Dourif hat ein Faible dafür, mehr oder weniger psychopathisch veranlagte Personen zu verkörpern. Wie eben Grima Schlangenzunge in „Herr der Ringe“. Später war er unter anderem in einzelnen Episoden der Fernsehserien „Babylon 5“, „Akte X“ oder „Star Trek: Raumschiff Voyager“ zu sehen. Bekanntheit erlangte er in den USA durch seine Stimme. Er synchronisierte die Mörderpuppe Chucky. Wie gesagt: Faible für psychopathische verlanlagte Menschen - oder Puppen.

Théoden 

Lange Zeit wird Théoden durch seine rechte Hand Grima Schlangenzunge kontrolliert. Dieser saugt dem König von Rohan jeglichen Lebensmut aus. Schließlich befreit ihn Gandalf von Schlangenzunge. Ausgestattet mit neuem Lebensmut führt er sein Reiterheer in die Schlacht um Helms Klamm und die Hornburg. Der letzte König von Rohan sollte schließlich im Kampfgefecht versterben, als sein Pferd, Schneemähne, von einem Pfeil getroffen auf ihn stürzte. Dabei trug er schwerste innere Verletzungen davon.

Bernard Hill

Bernard Hill - geboren in Manchester - hat ein Händchen für die ganz großen Filme. Neben seiner Rolle in „Herr der Ringe“ war er auch als Kapitän Smith in „Titanic“ zu sehen. Drei Filme haben bisher elf Oscars gewonnen: „Ben Hur“, „Titanic“ und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“. Bei zwei von drei Streifen war Hill mit an Bord. Respekt.

Galadriel

Die mächtige Elbin hat eine ganz besondere Gabe: Galadriel ist eine Seherin, die ins Innerste von Menschen, Elben, Zwergen und Hobbits vordringen kann und der Gedanken erkennt. Auch bei Frodo tut sie dies. Galadriel ist mit dem Elben Celeborn liiert.

Cate Blanchett

Die in Australien geborene Cate Blanchett gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen weltweit. Bereits zweimal wurde sie mit dem Oscar ausgezeichnet: Für die Darstellung von Katharine Hepburn in Martin Scorseses „Aviator“ erhielt Blanchett 2005 den Oscar als beste Nebendarstellerin. Ihre Rolle im Woody-Allen-Film „Blue Jasmine“ brachte ihr 2014 den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Darüber hinaus spielte die Charakterdarstellerin in zahlreichen Kinoerfolgen mit - so auch in der „Herr der Ringe“-Trilogie und den „Hobbit“-Filmen.

Éomer 

Nach dem Tod seiner Eltern wächst Éomer am Hof von König Theoden, dem Herrscher von Rohan, auf. Nachdem Theoden seinen hinterlistigen Berater Grima Schlangenzunge vom Hof jagt, wird Éomer zum Marschall der Riddermark. Und damit auch zum Thronfolger von Rohan ernannt.

Karl Urban

Als Sohn eines deutschen Einwanderers wurde Karl Urban in Neuseeland geboren. Seine Rolle in „Herr der Ringe“ machte ihn bekannt. Dadurch wurden ihm auch mehr und mehr Angebote aus Hollywood offeriert. Inzwischen ist der Schauspieler in vielen großen Produktionen dabei gewesen. Urban spielte unter anderem in „Die Bourne Verschwörung“, mehreren „Star Trek“-Filmen, „Thor: Tag der Entscheidung“ und „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ mit.

Haldir

Der Elbe Haldir ist der Anführer von 300 Kriegern. Elrond schickte diese zur Unterstützung von König Théoden in die Schlacht um Helms Klamm, wo Rohans Herrscher dem Heer von Isengart gegenüberstand. Haldir starb bei der Verteidigung des Klammwalls.

Craig Parker

Bis heute ist für Craig Parker der Auftritt in zwei der drei „Herr der Ringe“-Filmen die bekannteste Rolle seiner Schauspielkarriere. Der Neuseeländer war zudem Teil des Casts in der erfolgreichen TV-Serie „Spartacus“. Dort stellte Parker den Prätor „Claudius Glaber“ dar.

Gandalf - Der Weiße Zauberer

Zauberer Gandalf der Weiße ist eine der mächtigsten Figuren der „Herr der Ringe“ Trilogie. Er ist Verbündeter und Beschützer von Hobbit Frodo und dessen Gefährten. Im Kampf gegen den dunklen Herrscher Sauron hilft er seinen Schützlingen auch auf dem Schlachtfeld.

Ian McKellen

Als Gandalf gelangte Sir Ian McKellen zu weltweiter Bekanntheit. Auch die Rolle des Magneto in der „X Men“-Reihe begeisterte viele Kinofans. Doch der Brite ist schon seit vielen Jahren als vielfach ausgezeichneter Theaterschauspieler tätig. McKellen ist Mitglied der renommierten Royal Shakespeare Company.

Aragorn

Aragorn verliert als kleines Kind seinen Vater Arathorn, der von Orks getötet wird. Zu seinem Schutz wird er gemeinsam mit seiner Mutter Gilraen nach Bruchtal gebracht. Dort wird Aragorn von Elrond aufgezogen. Elrond klärt Aragorn erst im Alter von 20 Jahren über seine wahre Bestimmung auf. Später wird Aragorn einer der wichtigsten Gefährten von Hobbit Frodo auf der Suche nach dem Ring. Er führt das große Heer im finalen Kampf gegen Sauron an. Aragorn verliebt sich in Elronds Tochter Arwen, die er schließlich als neuer König von Arnor und Gondor heiratet. 

Viggo Mortensen

Nicht erst seit seiner Rolle als Aragorn gehört Viggo Mortensen zu den Top-Stars der Szene. Der Schauspieler, der neben der US-amerikanischen auch die dänische Staatsbürgerschaft besitzt, ist ein wahres Multitalent. Auch als Regisseur, Fotograf, Dichter, Maler und Musiker versuchte sich Mortensen bereits. Was ihm noch fehlt: Der Oscar. Schon drei Mal war Mortensen als bester Hauptdarsteller nominiert (2008, 2017, 2019). Doch die goldene Statue durfte er noch nie mit nach Hause nehmen.

Arwen

Die Tochter von Elrond und Enkelin von Galadriel rettet im ersten Teil der „Herr der Ringe“-Trilogie Hobbit Frodo vor den Schwarzen Reitern. Heiratet später sie ihre große Liebe Aragorn und wird somit Königin des wiedervereinigten Königreichs von Gondor und Anor.

Liv Tyler

Schauspielerin Liv Tyler stammt aus berühmtem Hause. Ihr Vater ist kein Geringerer als „Aerosmith“-Sänger Steven Tyler. Inzwischen ist Liv aus dem Schatten des Rocksängers entwachsen und hat sich selbst eine respektable Schauspielkarriere aufgebaut. Schon bevor sie in der „Herr der Ringe“-Trilogie mitspielte, wurde Tyler einem großen Kinopublikum durch ihre Rolle in „Armageddon“ bekannt.

Bilbo Beutlin

Der Onkel von Frodo vererbt seinem Neffen den kostbaren Ring mit magischen Kräften. Bilbo Beutlin fungiert für Frodo als eine Art väterlicher Freund und Mentor.

Ian Holm

Die Rolle des Bilbo Beutlin übernahm in der „Herr der Ringe“-Trilogie Sir Ian Holm. Der renommierte Schauspieler war zuvor über viele Jahre ein erfolgreicher Theaterdarsteller. Auch im Kino macht er sich einen Namen und heimste 1982 eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller ein. Im Juni 2020 verstarb Holm, der an Parkinson erkrankt war, im Alter von 88 Jahren.

Isildur

Isildur wurde einst König von Gondor und Arnor. Als er Sauron im Kampf besiegen konnte, schlug er diesem den Finger mit dem Ring ab. Isildur behielt den Ring und weigerte sich, diesen zu vernichten. Er verfiel der Macht des Ringes. Schließlich wurde Isildur von Orks getötet.

Harry Sinclair

Der Neuseeländer Harry Sinclair übernahm im Kino-Epos „Herr der Ringe die Rolle des Isildur. Es sollte bis dato seine einzige große Rolle als Schauspieler bleiben. Allerdings führte er noch 2009 bis 2013 Regie bei „90210“, der Fortsetzung der in den 1990er Jahren extrem erfolgreichen TV-Serie „Beverly Hills, 90210“.

Legolas

Bogenschütze Legolasbegleitetet Frodo und seine Freunde auf ihren gefährlichen Abenteuern. Der Elben-Krieger wird dabei zu einem engen Freund des Zwergenkriegers Grimlin - obwohl sich Elben und Zwerge eigentlich feindschaftlich gegenüber stehen. Auch zu Aragorn pflegt er eine tiefe Verbindung.

Orlando Bloom

Hollywood-Star Orlando Blum stellte in der „Herr der Ringe“-Trilogie den kriegerischen Elben mit Pfeil und Bogen dar. Der Engländer war auch in den „Hobbit“-Filmen mit von der Partie. In weiteren Kino-Blockbustern wirkte Bloom ebenfalls mit, darunter die „Piraten der Karibik“-Reihe, „Troja“ und „Black Hawk Down“.

Celeborn

Den Elben Celeborn verbindet eine enge Beziehung mit Magier Gandalf. Zudem ist er der Mann von Galadriel. Celeborn begleitet Frodo und dessen Gefährten auf ihrem Weg von Mittelerde in den alten Westen.

Marton Csokas

Schauspieler Marton Csokas bekam die Rolle des Celeborn im „Herr der Ringe“. Der Neuseeländer ist ein wahrere Spezialist für actionreiche Filme. Im Kino stellte er das beispielsweise in „xXx - Triple X“, „Die Bourne Verschwörung“, „Königreich der Himmel“ und „The Equalizer“ unter Beweis.

Sam Gamdschie

Eigentlich ist Sam Gamdschie im Auenland nur der Gärtner von Frodo. Doch er wird zu dessen ständigem Begleiter auf dem Weg zum Schicksalsberg. Elrond erkennt den Wert des treuen, loyalen Freundes für Frodo und macht Sam zu einem der neun Gefährten. Als Einziger ist er an Frodos Seite bis nach Mordor, wo der Ring vernichtet wird.

Sean Astin

US-Schauspieler Sean Astin arbeitete schon als Kinderdarsteller vor der Kamera. Neben Kino-Rollen spielte er auch in vielen erfolgreichen TV-Serien mit. Astin gehörte unter anderem bei „24“, „Monk“, „Navy CIS“ und „The Big Bang Theory“ zum Cast.

Damrod 

Damrod ist ein Waldläufer. Gemeinsam mit Faramir und weiteren Kriegern trifft er Frodo Beutlin und Samweis Gamdschie. In der Höhle von Henneth Annûn zählt zu den Wachen, die die beiden Hobbits beschützen.

Alistair Browning

Mit Alistair Browning bekam ein weiterer Neuseeländer die Rolle des Damrod in zwei Filmen der dreiteiligen „Herr der Ringe“-Saga. Browning verstarb im Juni 2019 mit 65 Jahren an einer Krebserkrankung.

Éowyn 

Wie auch ihr älterer Bruder Éomer wächst Éowyn nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel, König Theoden, auf. Am Hof von Rohan lernt sie auch, zu kämpfen. Ihre Liebe zu Aragorn bleibt letztlich unerwidert.

Miranda Otto

Schauspielerin Miranda Otto wurde in Australien geboren. Zunächst begann sie eine medizinische Berufsausbildung, ehe es Otto auf die Leinwand zog. Wie ihr Vater Barry Otto schlug sie eine Schauspielkarriere ein. Neben der „Herr der Ringe“-Trilogie zählen „Krieg der Welten“, „I, Frankenstein“ und die TV-Serie „Homeland“ zu den bekanntesten Projekten der Australierin.

Gollum

Gollum wird als Hobbit Smeagol geboren. Als sein bester Freund Deagol eines Tages einen goldenen Ring findet, übt dieser eine starke Anziehungskraft auf Smeagol aus. Er fordert von seinem Kumpel, dass dieser ihm den Ring schenkt. Deagol lehnt ab, darauf erwürgt Smeagol seinen Freund. Der Besitz des Ringes verändert seine Persönlichkeit, Smeagol wird heimtückisch. Die anderen Hobbits verstoßen ihn deshalb. Mit der Zeit verändert sich Smeagols Körper, er wird zu Gollum. Seinen „Schatz“ verliert er schließlich, den Ring findet Bilbo Beutlin. Gollum versucht später immer wieder, den Ring wiederzuerlangen.

Andy Serkis

Schauspieler Andy Serkis gab der Figur des Gollum in der „Herr der Ringe“-Trilogie eine Stimme. Der Brite ist ein wahrer Spezialist für die Darstellung computeranimierter Rollen. Neben Gollum spielte Serkis auch in drei „Planet der Affen“-Filmen den Schimpansen Caesar.

Lindir

Der Elbe Lindir gehört zum Gefolge und engsten Vertrautenkreis von Elrond. Er wirkt eher schüchtern und zurückhaltend. Grundsätzlich ist Lindir höflich, doch gegenüber Zwergen hegt er eine Abneigung.

Bret McKenzie

Der neuseeländische Schauspieler Bret McKenzie stellte in zwei Teilen der „Herr der Ringe“ Trilogie den Elben Lindir dar. Neben seiner Schauspielkarriere ist McKenzie auch als Musiker und Komiker aktiv. Er komponierte für den Kinofilm „Die Muppets“ fünf Songs. Einer davon („Man or Muppet“) gewann 2012 den Oscar als bester Titelsong.

Merry

Gemeinsam mit den Hobbits Frodo, Pippin und Sam verlässt Merry das Auenland Richtung Bruchtal. Später ist er einer der neun Gefährten. Auch im Kampf beweist der Hobbit seinen Mut. Nach Ende des Ringkriegs wird er wie Pippin von Aragorn Ratsherrn des Nördlichen Königreichs ernannt.

Dominic Monaghan

Der Brite Dominic Monaghan wurde in Deutschlands* Hauptstadt Berlin geboren. Größere Bekanntheit erlangte er als Darsteller des Merry in der „Herr der Ringe“-Trilogie. Ab Mitte der 2000er Jahre spielte Monaghan in der erfolgreichen TV-Serie „Lost“ eine Hauptrolle. Zuletzt ergatterte er einen Part in „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“.

Saruman

Saruman - Gandalfs teuflischer Gegenspieler - züchtete tausende Krieger zu einer tödlichen Streitmacht heran. Sie sollten nicht nur Saurons Festung in den finsteren Gefilden Mordors bewachen, sondern auch alles Gute auslöschen.

Christopher Lee

Der 1922 geborene Sir Christopher Lee übernahm häufig die Rolle des Bösewichts. So auch im „Herr der Ringe“ als Saruman. Als Gegenspieler von „James Bond“ oder aber Count Dooku, einem Vertreter der dunklen Seite der Macht in „Star Wars“ überzeugte Lee ebenfalls. 2015 verstarb der Schauspieler aus Großbritannien* im Alter von 93 Jahren.

Frodo Beutlin

Frodo Beutlin ist eine der zentralen Figuren in der „Herr der Ringe“-Trilogie. Von seinem Onkel und Ziehvater Bilbo Beutlin erhält der Hobbit einen Ring, dessen magische Kräfte er zunächst nicht erkennt. Erst Magier Gandalf klärt Frodo auf, dass es sich um den Ring von Sauron handelt. Er verlässt das sichere Auenland und begibt sich mit der Gemeinschaft des Ringes nach Mordor. Auf dem Weg dorthin übersteht Frodo zahlreiche, extrem gefährliche Abenteuer und kann den Ring am Ende in die Feuer des Schicksalsberges werfen, wo dieser zerstört wird. 

Elijah Wood

Für den Schauspieler Elijah Wood war die prägende Hauptrolle in den drei Teilen von „Herr der Ringe“ der Durchbruch. Wood wurde zum Weltstar, seine hervorstechenden blauen Augen sein Markenzeichen. Um auch eine andere schauspielerische Seite zu zeigen, nahm der US-Amerikaner* in Filmen wie „Sin City“ oder „Hooligan“ später auch Rollen mit düsterer Seite an.

Baumbart 

Baumbart ist ein riesiges Baumwesen. Er lebt im Wald von Fangorn. Die Hobbits Merry und Pippin scheitern zunächst damit, Baumbart zur Unterstützung im Kampf gegen Saruman zu bewegen. Die übrigen Baumwesen entschieden mehrheitlich, sich nicht in den Krieg einmischen zu wollen. Allerdings brachte Baumbart die Hobbits aus dem Fangornwald in die Nähe von Isengart. Am Waldesrand sah Baumbart allerdings, was Saruman seinem Wald antat. Umgehend rief er die übrigen Baumwesen herbei, die daraufhin Isengart dem Erdboden gleich machten.

Gimli: Klein, aber oho!

Grimli ist ein erfahrener Krieger. Als einziger Zwerg schließt er sich den Gefährten um Frodo an, um den Ring nach Mordor zu bringen. Der furchtlose kleine Kämpfer freundet sich auf dem Weg dorthin eng mit dem Elben Legolas an. Obwohl man Zwergen und Elben eine ausgeprägte Abneigung zuschreibt, werden beide unzertrennlich.

John Rhys-Davies

Der Waliser John Rhys-Davies bekam in der „Herr der Ringe“-Trilogie gleich eine Doppelrolle. Er spielte einerseits den Zwerg Grimli und lieh darüber hinaus dem riesigen Fabelwesen Baumgart seine Stimme. Zu seinen bekanntesten Rollen gehört die des Sallah in den beiden Indiana-Jones-Filmen „Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“. Auch als Bond-Bösewicht in „Der Hauch des Todes“ trat Rhys-Davies in Erscheinung. Zudem gilt er als renommierter Theaterschauspieler. (kh) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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