Prinz William muss zurück zur Armee

Kate darf Krankenhaus vorerst nicht verlassen

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Prinz William beim Verlassen des Krankenhauses

London - Herzogin Kate wird bis auf weiteres in einem Londoner Krankenhaus wegen einer schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit behandelt - eine doppelte Belastungsprobe für die werdenden Eltern.  

Nach einer Mitteilung des St. James's Palace vom Abend geht es Williams Frau zunehmend besser. Sie werde jedoch bis auf weiteres das Krankenhaus nicht verlassen, in dem sich laut der britischen "Daily Mail" gleich zwei Leibärzte der Queen sowie das reguläre Krankenhauspersonal um sie kümmern. Eigentlich hatte sich Kate schnellstmöglich auf das Landhaus des Paares im nordwalisischen Anglesey zurückziehen wollen. Das liegt praktischerweise ganz in der Nähe des Armee-Stützpunktes, auf dem Prinz William wohl das nächste halbe Jahr seinen Dienst als Hubschrauberpilot schieben muss. Die beiden werden sich also wohl die nächste Zeit nicht allzu oft sehen können - für die werdenden Eltern dürfte die Zwangstrennung gerade unter diesen Umständen doppelt schmerzaft sein.

Am Dienstag hatte sich das Warten der vielen Fernsehsender aus aller Welt gelohnt, die vor dem King Edward VII Hospital in London in Stellung gegangen sind. Die Reporter bekamen ihre Bilder vom werdenden Vater, wie er um 11.30 Uhr in weißen Sneakers eintraf. Sechs Stunden verbrachte Prinz William am Krankenbett seiner Frau. Dann verließ er die Klinik im Zentrum Londons - erschöpft, aber mit einem Lächeln. Der Prinz bedankte sich für die vielen Genesungswünsche aus dem Volk, bevor er in das wartende Auto stieg.

"Royal Baby Mania"

Vor dem Krankenhaus herrscht medialer Belagerungszustand. Ein US-Fernsehsender ist mit elf Mitarbeitern im Rund-um-die-Uhr-Einsatz, wie der „Guardian“ über die „Royal Baby Mania“ berichtet. Auch TV-Crews aus Australien, Mexiko, Japan, China und den meisten europäischen Staaten machen Live-Schaltungen. Die unzähligen Fotografen froren am Mittwochmorgen bei einem Grad und Nieselregen und vertrieben sich die Wartezeit, indem sie sich Prinz-William-Masken aufsetzten und so ablichten ließen.

hn/dpa

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