Auszeit

Diese TV-Nonne würde gern ins Kloster gehen

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Janina Hartwig und Fritz Wepper.

München - Schauspielerin Janina Hartwig, bekannt als Schwester Hanna Jakobi aus der ARD-Serie "Um Himmels Willen", würde privat gerne mal eine Auszeit in einem Kloster nehmen.

Janina Hartwig (52), bekannt als Schwester Hanna Jakobi aus der ARD-Serie „Um Himmels Willen“, würde privat gerne mal eine Auszeit in einem Kloster nehmen. „Die Stille genießen, kaum reden, sich nur auf sich selbst konzentrieren und die Sinne wieder schärfen. Das kann ich mir gut vorstellen“, sagte Hartwig im Interview mit dem Infoheft zur neuen Staffel der Reihe. Die Mutter zweier Kinder gehört eigenen Worten zufolge keiner Religion an. „Aber ich glaube, dass es zwischen Himmel und Erde etwas gibt, das wir uns mit unsrem Verstand nicht erklären können.“ Sie nenne es Schicksal oder Energie.

Hartwigs Schauspielkollege Fritz Wepper (72), der als Bürgermeister Wolfgang Wöller den Widersacher der Nonne spielt, bezeichnet sich in dem Gespräch selbst als „gläubigen Menschen“. Er sei im christlichen Glauben erzogen worden. Abgesehen davon habe er sich eingehend mit der buddhistischen Lehre beschäftigt und sich von einem japanischen Zen-Meister in der Meditation anleiten lassen: „Die Vorstellung, mich für einige Zeit zurückzuziehen und ohne Ablenkung von außen den Blick nach innen zu richten, ist mir also nicht fremd.“

"Um Himmels Willen": Neue Staffel ab 4. März

Ab 4. März startet in der ARD die 13. Staffel von „Um Himmels Willen“ mit weiteren 13 neuen Folgen. Dieses Mal wird unter dem Kloster Kaltenthal eine Wasserreservoir entdeckt. Wöller träumt davon, dies sofort zu Geld zu machen und eine Klosterbrauerei zu bauen. Den anhaltenden Erfolg der Reihe erklärt sich Wepper unter anderem damit, dass einfach „gute Unterhaltung“ geboten werde. Diese dürfte zum Großteil der stimmigen Figurenzeichnung geschuldet sein. Dazu kommen laut Hartwig der Humor und die „Kabbeleien zwischen Wöller und Schwester Hanna“.

Für die Schauspielerin ist es mittlerweile die achte Staffel, an der sie mitwirkt. Selten habe sie eine Rolle gespielt, die so viele Möglichkeiten biete. „Ich konnte zum Beispiel schon steppen, singen, tanzen, Musical spielen.“ Für die letzte Staffel habe sie sogar die Gebärdensprache erlernt, für die neuen Folgen das Fallschirmspringen. Wepper sprach zudem ein Kompliment an die Drehbuchautoren aus, die sich immer wieder neue spannende und unterhaltsame Wendungen einfallen ließen. Die Schauspieler kämen so nie in die Versuchung, sich auf ihren Figuren „auszuruhen“.

kna

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