"Höhere Gewalt": Drama über Naturgewalt

+
Eine zunächst harmlos scheinende Lawine rast auf die Skiurlauber zu. Foto: AlamodeFilm

Berlin (dpa) - Der Mensch mag sich die Natur vielerorts zu eigen gemacht haben, bezwingen kann er sie nicht. Der schwedische Regisseur und Drehbuchautor Ruben Östlund spielt in "Höhere Gewalt" mit den Gegensätzen der modernen Gesellschaft und der Urgewalt der Natur.

Als eine Lawine in den französischen Alpen Tomas (Johannes Bah Kuhnke) und Ebba (Lisa Loven Kongsli) zu verschütten droht, ergreift Tomas panisch die Flucht. Ebba wirft sich beschützend über die beiden kleinen Kinder. Die Naturkatastrophe bleibt aus, das Urvertrauen der Familie aber ist zerbrochen. In gewaltigen und teils extrem stilisierten Bildern erzählt Östlund, wie sich Ur-Instinkte ihre Bahn brechen und mit welchen Folgen. Bei den Filmfestspielen in Cannes bejubelt, schickt Schweden dieses feinsinnige Drama im kommenden Jahr ins Rennen um den Oscar.

Höhere Gewalt, Schweden, Dänemark, Norwegen 2014, 118 Min., FSK noch keine Angabe, von Ruben Östlund, mit Johannes Bah Kuhnke, Lisa Loven Kongsli, Clara Wettergren, Vincent Wettergren

Filmseite

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.