Hollywoodstar verfliegt sich

Harrison Ford verursacht Beinahe-Crash mit Boeing

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Harrison Ford fliegt gerne, aber nicht immer gut.

Los Angeles - Als Han Solo ist er am Steuer des Millennium Falken unschlagbar. Auch im wahren Leben fliegt Harrison Ford für sein Leben gern. Dabei brachte er sich und andere jetzt allerdings in Gefahr.

Der flugbegeisterte Hollywoodstar Harrison Ford hat auf einem Flughafen im US-Bundesstaat Kalifornien beinahe einen Unfall verursacht. Der 74-jährige "Indiana Jones"-Filmstar und Hobbypilot verwechselte beim Anflug auf den John Wayne Airport in Orange County offenbar eine Rollbahn mit einer Landebahn.

Ein Sprecher der Flugsicherheitsbehörde FAA erklärte, dass die Fluglotsen einer einmotorigen Maschine vom Typ Aviat Husky am Montagnachmittag Landeererlaubnis auf der Bahn 20L des Flughafens erteilt hätten. Der Pilot habe die Anweisungen auch "richtig" wiederholt, sei dann aber auf einer "parallel verlaufenden" Rollbahn gelandet und habe dabei eine Boeing 737 überflogen, in der nach Angaben von NBC 116 Insassen saßen. 

Laut dem Fernsehsender konnte die Boeing jedoch kurz darauf sicher starten. 

Die  FAA erklärte, sie untersuche den Vorfall. Die Strafen in den USA für Landungen auf Rollbahnen reichen von einfachen Verwarnungen bis zum Verlust der Fluglizenz.

Ford, der Bruchpilot

Ford, der laut eigenen Aufzeichnungen mehr als 5200 Flugstunden hinter sich hat, überstand schon mehrere Flugunfälle glimpflich. So brach sich der passionierte Sammler von Oldtimer-Maschinen vor zwei Jahren bei einer Bruchlandung auf einem Golfplatz in Santa Monica einen Arm und erlitt zudem leichtere Kopfverletzungen.

Eine weitere Bruchlandung leistete er sich mit einem Hubschrauber bei einer Flugschau im County Ventura 1999, ein Jahr später schlidderte er mit einer Beechcraft Bonanza-Maschine bei einer Notlandung über die Piste eines Airports. 

afp

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