Hunde-Affäre: Amber Heard erhält Vorladung

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Die "Hundeschmuggel-Affäre" könnte Amber Heard teuer zu stehen kommen. Foto: Paul Buck

Sydney (dpa) - Die illegale Einreise von Johnny Depps Yorkshire Terriern Pistol und Boo in Australien hat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft habe Depps Frau Amber Heard vorgeladen, berichteten Medien.

"Jeder ist vor dem Gesetz gleich", sagte Agrarminister Barnaby Joyce Reportern in Perth. "Wer in unser Land kommt, muss sich an die Biosicherheitsvorschriften halten."

Heard kann laut Gesetz zu zehn Jahren Haft oder einer Geldstrafe bis zu 100 000 australischen Dollar (67 400 Euro) verurteilt werden. Der Termin ist am 7. September in Southport südlich von Brisbane. Depp war im Mai zu Dreharbeiten für eine neue "Fluch der Karibik"-Folge in Australien. Er und Heard brachten die Hunde im Privatjet mit.

Tiere müssen in Australien in Quarantäne, bevor sie frei herumlaufen dürfen. Es gelten strikte Einfuhrbestimmungen. Auch Nahrungsmittel, Samen, Holz und Trockenblumen dürfen nicht ins Land gebracht werden. Joyce hatte damals gedroht, die Hunde einschläfern zu lassen und sich damit den Zorn von Tierfreunden weltweit zugezogen. Depp ließ die Tiere nach wenigen Tagen ausfliegen - im Privatjet.

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