Abschied von David Carradine

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David Carradine

Los Angeles - Hunderte Angehörige und Freunde, darunter Stars wie Tom Selleck , Jane Seymour , Daryl Hannah und Lucy Liu , haben von David Carradine Abschied genommen.

Der 72-jährige Schauspieler, der Anfang Juni erhängt im Schrank eines Luxushotels in Bangkok gefunden worden war, ist am Samstagabend (Ortszeit) auf einem Friedhof in Los Angeles beigesetzt worden.

“Es war sehr berührend, aber auch fröhlich“, sagte Carradines älterer Bruder Bruce der US-Zeitschrift “People“ über die Trauerzeremonie. Der Leichenwagen wurde von Motorradfahrern der Hells Angels eskortiert.

Bilder aus David Carradines Karriere

David Carradine
Den Durchbruch schaffte David Carradine als Shaolin-Mönch „Kwai Chang Caine “ in der TV-Serie Kung Fu. © AP
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„Everybody was kung fu fighting!“ Die Serie löste einen weltweiten Boom der asiatischen Kampfkunst aus. Auch in späteren Jahren übte David Carradine noch Kung Fu-Tritte - wie hier im Garten. © AP
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Kung Fu-Training mit Brandon Lee (links), dem Sohn der Kampfsport-Legende Bruce Lee. © AP
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Sein großes Kino-Comeback schaffte Carradine 2003 mit dem Film „Kill Bill“. Das Bild zeigt ihn bei der Premiere des zweiten Teils in Madrid. Carradine lässt sich vor dem Filmplakat mit Uma Thurman ablichten. © dpa
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Die „Kill Bill: Vol. 2“-Crew 2004 bei den Filmfestspielen von Cannes. Von links die Schauspieler Michael Madsen, David Carradine, Uma Thurman und Regisseur Quentin Tarantino. © dpa
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David Carradine (links) mit „Kill Bill“-Regisseur Quentin Tarantino. © AP
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David Carradine wurde 72-Jahre alt. © AP

Das Magazin beschrieb eine bunte Szene, mit Gästen in Cowboyboots, Schottenrock und Indianerschmuck. Die Todesursache ist noch ungeklärt. Nach dem Befund einer unabhängigen Autopsie, die von Carradines Familie in Auftrag gegeben wurde, hat der aus der TV-Serie “Kung Fu“ bekannte Star keinen Selbstmord begangen. Der New Yorker Pathologe Michael Baden erklärte am Donnerstag, dass er noch weitere Informationen aus Thailand brauche, um die genaue Todesursache festzustellen. Selbstmord schließe er derzeit aber aus.

Carradines Familie hatte sich wegen der widersprüchlichen Berichte zur Todesursache an die US-Bundespolizei FBI gewandt und um Aufklärung gebeten. Die thailändischen Behörden lehnten aber eine Einschaltung des FBI ab. Spekulationen zufolge könnte sich Carradine bei einer ungewöhnlichen Selbstbefriedigungspraxis versehentlich selbst erdrosselt haben. Carradine war in den 70er Jahren als kämpfender Mönch in der Kult- Serie “Kung Fu“ bekanntgeworden. Vor wenigen Jahren spielte er die Rolle des Bill in Quentin Tarantinos Kino-Zweiteiler “Kill Bill“.

dpa

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