Aktion für Umweltschutz

"Ice Bucket Challenge": DiCaprio setzt einen drauf

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Leonardo DiCaprio nutzte die "Ice Bucket Challenge" auf andere Art und Weise.

Los Angeles - Hollywoodstar Leonardo DiCaprio hat die "Ice Bucket Challenge" nicht nur angenommen - sondern gleich mit einer Aktion für den Umweltschutz in Kanada verbunden.

In einem Video auf Leonardo DiCaprios Facebook-Seite trat der US-Schauspieler an der Seite von zwei Anführern der Ureinwohner Kanadas auf, die gegen die umstrittene Ausbeutung von Ölsand mobil machen. DiCaprio befindet sich derzeit in der westlichen Provinz Alberta, um einen Dokumentarfilm über die Förderung von Ölsand und die Folgen für Umwelt und Bevölkerung zu drehen.

Er sei hier, um etwas über Teersand und seine Auswirkungen auf "das Klima, die Erde, das Wasser und die Gesundheit der Ureinwohner" zu lernen, sagte DiCaprio. Anschließend ließ er sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf schütten. Die Förderung von Ölsand wird von Wissenschaftlern, Oppositionspolitikern und Umweltschützern unter anderem deswegen kritisiert, weil dafür hektarweise Wald abgeholzt werden muss. Zudem gab es in der Nähe der Fördergebiete in den vergangenen Jahren mehrere ungewöhnliche Krebserkrankungen sowie mutierte Fische.

Die "Ice Bucket Challenge" soll auf die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen. Wer nominiert wird, muss sich einen Eimer eiskalten Wassers über den Kopf schütten, ein Video davon ins Internet stellen und darf dann drei weitere Kandidaten benennen. Wer ablehnt, soll 100 Dollar (rund 75 Euro) an die ALS-Vereinigung spenden, die sich dem Kampf gegen die Nervenkrankheit verschrieben hat.

Promis und die "Ice Bucket Challenge"

Promis und die „Ice Bucket Challenge“

DiCaprio und seine Mitstreiter nominierten unter anderen den kanadischen Premierminister Stephen Harper für die "Ice Bucket Challenge", einen entschiedenen Förderer der Ölindustrie. Zudem kündigte der Filmstar eine Spende für die ALS-Vereinigung an.

AFP

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