Offene Worte

Ingo Zamperoni gibt sich selbstkritisch

+
"Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni 2016 in Hamburg. Foto: Daniel Bockwoldt

"Ich mache den Job nicht, um berühmt zu werden". Sagt ARD-"Tagesthemen"-Mann Ingo Zamperoni.

Hamburg (dpa) - "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni (42) hält Transparenz für das beste Mittel gegen die scharfe Medienschelte aus den sozialen Netzwerken.

"Uns weht heute als Medienmacher eine steifere Brise ins Gesicht als früher. Wir werden aber weder von bösen und dunklen Mächten noch aus dem Hintergrund gesteuert, was einige in unserem Land zu denken scheinen und mir auch mailen", sagte Zamperoni der Zeitschrift "Emotion" in einem Interview. "Vielleicht müssen wir auch noch transparenter sein. Und nicht das Gefühl vermitteln, wir wüssten alles. Denn natürlich machen wir auch Fehler."

Mit der Aufgabe als "Tagesthemen"-Anchorman in Hamburg hat sich der 42-Jährige nach eigenen Worten einen "Etappentraum" erfüllt. Aber das berufliche Glück habe auch seinen Preis: "Die zunehmende Öffentlichkeit. Ich mache den Job ja nicht, um berühmt zu werden." Wenn es mit dem Journalismus nicht geklappt hätte, hätte Zamperoni auch einen Plan B gehabt: "Medizin. Dafür hatte ich sogar schon einen Studienplatz in Mainz. Onkel, Tanten und mein Großvater waren Ärzte. Ich bin da familiär geprägt."

Mitteilung "Emotion"

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.