Jahrelange Depressionen

Ingrid Steeger: "Ich musste mich stellen"

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Ingrid Steeger auf der Frankfurter Buchmesse

Frankfurt/Main - Ingrid Steeger hat schon so einiges eingesteckt. Vom Fernsehstar zur Hartz-IV-Empfängerin - der Sturz war tief. Nun meldet sie sich bei ihren Fans.

Riesenkompliment an ihre Fans: Schauspielerin Ingrid Steeger hat vor allem durch die Hilfe ihres Publikums den Weg aus ihrer jahrelangen Depression gefunden. 

„Dadurch, dass meine Situation in die Öffentlichkeit kam, musste ich mich stellen - und bin dadurch wach geworden“, sagte die 66-Jährige am Mittwoch. Die Öffentlichkeit habe ihr nach dem Verlust ihrer Wohnung und ihrer Hartz IV-Beichte letztlich wieder auf die Beine geholfen.

Einstiges Sex-Symbol ist ausgebucht

„Es ist wunderschön, wenn ich jetzt durch die Straßen gehe, und die Leute sagen, wir freuen uns, dass es Ihnen gut geht“, schwärmte Steeger. Seit fast drei Jahren steht sie wieder auf der Bühne. Bis Ende 2015 sei sie ausgebucht, sagte Steeger.

„Mit geht's gut, ich spiele unentwegt Theater.“ Steeger war eines der Sex-Symbole im deutschen Fernsehen der 1970er Jahre. In der Sketch-Show „Klimbim“ erlangte sie als lustiges Dummchen Berühmtheit. Zuletzt schrieb sie ihre Biografie „Und find es wunderbar“.

Lesen Sie dazu

Steeger: Tränen bei der Autobiografie

dpa

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