„Nicht ein Mal gemeckert“

HNA-Interview: Daniela Katzenberger über ihre erste Spielfilmhauptrolle

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Weniger Schminke und flachere Schuhe, aber ansonsten durch und durch Daniela Katzenberger – so präsentiert sich der Reality-TV-Star in ihrer ersten Spielfilmhauptrolle.

In „Frauchen und die Deiwelsmilch“ von Regisseur Thomas Bohn klärt sie als Bankangestellte Miri Marxer kriminelle Machenschaften in der Südpfälzer Region auf. Mit uns sprach die Kultblondine darüber, wie viel von der Katze in ihrer Rolle steckt.

Frau Katzenberger, was war das Erste, was Ihnen durch den Kopf geschossen ist, als Sie für „Frauchen und die Deiwelsmilch“ angefragt worden sind?

Daniela Katzenberger : Ich habe gedacht, was wollen Sie denn von mir?

Vor der Kamera zu stehen, sind Sie bereits gewohnt. War es ein schwieriger Schritt, in die Schauspielerei zu gehen?

TV-Hinweis:

„Frauchen und die Deiwelsmilch“ wird am Donnerstagabend um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

Darum gehts:

Als Miri Marxer löst Daniela Katzenberger mit ihrem zugelaufenen Dackel Frauchen einen mysteriösen Todesfall in der Pfalz. Dabei bringt sie sich selbst in Gefahr und wird sogar im Gesicht angeschossen.

Katzenberger : Ja, sehr. In der Doku-Soap habe ich keinen Text und muss nicht irgendwas spielen. Deshalb war ich sehr gespannt, ob ich das überhaupt hinbekomme. Vor den Dreharbeiten hatte ich einen Schauspiel-Crashkurs.

Der Film ist komplett im Pfälzer Dialekt. Steht das auch so im Drehbuch?

Katzenberger:  Ja, das war genauso geschrieben. Ich habe dann um eine Version auf Hochdeutsch gebeten. Obwohl ich aus der Pfalz bin, habe ich in der Schule nur das Lesen von normalem Hochdeutsch gelernt.

Die Rolle der Miri Marxer wurde Ihnen quasi auf den Leib geschrieben. Wie viel Daniela Katzenberger steckt denn Ihrer Meinung nach wirklich drin?

Katzenberger: Sehr viel. Deshalb fiel es mir auch sehr leicht, die Rolle zu spielen. Miri Marxer ist aber dennoch eine klassische Angestellte in der Stadtbank und darf sich natürlich nicht so schminken. Sie muss sich an gewisse Richtlinien halten. Aber im Großen und Ganzen ist sie schon wie ich.

War es für Sie ein Problem, mit weniger Schminke vor der Kamera zu stehen?

Katzenberger: Nee. Ich hab‘ mir von Anfang an gesagt, dass ich mich auf dieses Experiment einlasse. Deshalb hab‘ ich nicht ein Mal gemeckert. Das Komische ist eigentlich, dass ich trotzdem zwei Stunden geschminkt wurde, nur um am Ende ungeschminkt auszusehen.

Haben Sie vom Set eine Erinnerung an Ihre erste Hauptrolle mitgenommen?

Zur Person:

Den Durchbruch hatte Daniela Katzenberger 2010 mit ihrer Reality-Doku „Natürlich blond“ (Vox). Die gelernte Kosmetikern stammt aus Ludwigshafen, ist Single und besitzt auf Mallorca das „Cafe Katzenberger“, das sie während der Show „Goodbye Deutschland“ aufbaute. (vko)

Katzenberger:  Ja. Als Miri Marxer hatte ich eine goldene, kleine, sehr dezente Kleeblatt-Kette. Die hab‘ ichmir gemopst.

Ich hätte da eher an Schuhe gedacht.

Katzenberger: Nein. Die Schuhe waren mir zu flach. Das waren bestimmt nur fünf Zentimeter.

Sie sind unter anderem Reality-TV-Star, Café-Besitzerin, Autorin, Kosmetikerin, Sängerin und jetzt auch noch Schauspielerin: Was dürfen wir als Nächstes von Ihnen erwarten?

Katzenberger: Das Problem ist, wenn man schon so viel gemacht hat, bleibt nicht mehr so viel übrig.

Wäre Hollywood ein Ziel für Sie?

Katzenberger: Nein, da bin ich sehr realistisch. Aber wenn es von „Frauchen und die Deiwelsmilch“ noch ein paar Folgen geben würde, könnte ich mir das gut vorstellen.

Von Verena Koch

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